[Auszüge aus dem gleichnamigen Buchprojekt]
Mein neuer Artikel ist damit auf meiner Homepage online.
Bedenklicher Kommentar zum Begriff Matriarchat. Eine Einmischung.
„wenn sämtliche Besitztümer in weibliche Hand vererbt werden, ist es sehr wohl eine Frauenherrschaft! 🙂 Was ich aber gut finde.“ (user: Exuma, via YOUTUBE)
Der Matriarchatsbegriff war für mich wiederholt Anlass, mich zu äußern. Meine Äußerungen wurden von den Verfechterinnen des Begriffs – ich nenne sie im Folgenden „Matriarchatsfrauen“ – aber stets als unbotmäßige Einmischung empfunden. Obiger Kommentar, gefunden unter einem der vielen Erklärvideos bei Youtube, macht eine weitere Einmischung notwendig.
Der Kommentar zeigt, dass der Matriarchatsbegriff so schlecht durchdacht ist, dass „Matriarchatsfrauen“ nicht in der Lage sind, ihn so zu erklären, dass etwas anderes dabei herauskommt als: Männer sind im Matriarchat besitzlos und unterdrückte Schwächlinge.
Verständlich: ausnahmslos jede Frau kennt männliche Gewalt und daher gibt es viele Frauen, die sich wünschen, Männer seien schwach. Andererseits: viele Frauen, wünschen sich starke Männer, die sie vor dieser Gewalt schützen. Auch: letztlich schützt jeder Partner, der „seine Frau“ schützt, sich selbst. Whataboutism: Es gibt auch Männer, die lieben.
All diese Verwirrung und Verirrung ist das Resultat des patriarchalen Dogmas: des Vaters und des monogamen Paares.
Sie verstehen es selbst nicht: Warum müssen sich „Matriarchatsfrauen“ damit abarbeiten, den friedlichen und glücklichen Charakter des angeblichen Matriarchats zu beteuern? Es ist simpel: Für sie ist es schwer verstehen, was so schwer zu verstehen ist.
Welche das Matriarchat gut findet, wird nicht selten als Spinnerin bezeichnet, ist das aber schon gewöhnt und kultiviert ihr Anderssein. Welche den schwachen, besitzlosen Mann gut findet, braucht sich über Anfeindungen nicht zu wundern. Welche Solches aber heraufbeschwört, braucht sich über wissenschaftliche Einmischung nicht zu wundern, denn jetzt wird es gefährlich.
Konkret: Was die „Matriarchatsfrauen“ hartnäckig verweigern, ist, den Irrglauben abzulegen, dass „Matriarchat“ erst in der Jungsteinzeit entstanden sei, alle Sesshaftigkeit also darauf baue, dass eben die Frauen alles besitzen, weil die Frauen den Männern den Besitz vorenthielten. Sie schaffen es nicht, zu erklären, dass es dafür keine Gewalt braucht. Und das ist fatal.
Richtig ist: MATRIFOKALITÄT ist unser ANGEBORENES Sozialverhalten, seit Millionen von Jahren. Es beinhaltet, dass VATERSCHAFT unbekannt ist und niemand die MATRILOKALE Muttersippe verlässt. Entscheidend ist die BESITZLOSIGKEIT ALLER, also auch der Frauen, die dadurch entsteht, dass niemand etwas für sich beanspruchen muss, weil niemand etwas wegtragen muss und weil niemand etwas zurücklassen muss, weil niemand aus dem Sozialsystem heraus dafür eine Veranlassung hat.
Unter MATRILINEARITÄT, die automatisch quasi als Naturgesetz, unter Matrilokalität entsteht, braucht es daher keinerlei verankertes Erbrecht, das irgendwie durchgesetzt werden müsste. Es ist eine ganz natürliche Sache, dass die Dinge einfach da sind, und alle alles mitbenutzen.
Demgegenüber MUSS es im Patriarchat ein Erbrecht geben. Denn der Erhalt der Vaterlinie verlangt, dass die Töchter die Familie verlassen und die Söhne, die eine jeweils eigene Familie mit einer eben fremden Frau gründen müssen oder sogar einem Heiratsverbot unterliegen, einen Teil des Besitzes bekommen oder eben nicht bekommen. In der Regel, bis vor noch vergleichsweise wenigen Jahren, war es der älteste Sohn, der alles bekommt, denn ohne dieses Startkapital ist seine junge Familie zum Untergang verdammt. Jede Teilung des Besitzes stellt eine empfindliche Schwächung dar, die eine Familie mit kleinen Kindern nicht kompensieren kann. Insbesondere war es die Viehherde, auf deren mindestens konstante, oder besser wachsende, Größe das Patriarchat angewiesen ist. Daher wird auch von KAPITAL (caput=Kopf) gesprochen, was jeden gezählten Kopf auf dem Hof meint.
Es wird dabei deutlich, dass der VATER einem friedlichen Leben im Wege steht. Wenn wir uns mit diesem Wissen vor Augen halten, dass Besitz – die Privatisierung (privare=rauben) – nichts anders ist als Diebstahl, nämlich dessen, was eigentlich den enterbten Kindern SCHON ZU LEBZEITEN zusteht, und nicht erst mit dem Tode der Mutter (ich will nicht sagen Vater), die natürlicherweise mit ihren Kindern selbstlos teilt, und, wenn wir uns weiterhin vor Augen halten, dass wir Gefangene dieser Diebe sind, also Geiseln, dann erklärt sich unsere Kooperation mit dem System. Wir leiden unter dem Stockholmsyndrom. Wir kooperieren mit dem Vater, weil er die Macht hat, uns unsere Lebensgrundlage über das Erbrecht zu nehmen.
Heute, wo die Berufstätigkeit die Abhängigkeit vom Vater abfedert, ersetzt Vater Staat die erpresserische Rolle des Vaters. Denn der soziale Abstieg schwebt wie ein Damoklesschwert über uns. Wir müssen gesund sein, stark und intelligent, um das zu verhindern. Der Staat fordert, was ihm „zusteht“, Abgaben, die erwirtschaftet werden müssen, die uns gefühlt aber verloren gehen, denn die sog. soziale Gerechtigkeit, die der Staat behauptet, mit diesen Abgaben zu finanzieren, ist zutiefst sozialdarwinistisch geblieben. Die uralte Erpressung spüren nur die Schwächsten: Arbeitslose, Behinderte und MÜTTER. Die Vaterschaft als Dogma fesselt jede Mutter an den Vater ihres Kindes, abgesegnet im Parlament mit der Familiengesetzgebung. Sobald diese einmal nicht für den Vater entscheidet, setzt das patriarchale Faustrecht wieder ein, was so viele Mütter zu spüren bekommen.
Das bedeutet, dass unter der Matrifokalität den Männern nichts vorenthalten ist. Sie besitzen nichts, weil Besitz unbekannt ist, besonders der Besitz an den Kindern. Erst aus der patriarchalen Sicht, wie wir sie haben – und besonders auch die Patriarchate, die heutige matrifokale Gemeinschaften umgeben -, die wir also alle gewohnt sind, dass wie selbstverständlich alles den Männern gehört, glauben wir, dass den Männern etwas fehle, wenn wir matrifokal leben würden. Der tiefsitzende Glaube, dass den Männern Besitz zusteht, verhindert zu erkennen, dass Besitz unter Matrifokalität gar kein Wert ist.
Was uns den Blick verstellt ist das Stockholm-Syndrom.
Matriarchat gibt es nicht in der Realität. Das Wort ist erfunden worden, weil im 19. Jahrhundert Matrifokalität noch unbekannt war, und die Erfinder aufgrund von Funden glaubten, dass es eine Zeit gegeben haben muss, in der Männern notorisch etwas weggenommen wurde. Das sei eine schreckliche Zeit gewesen, die glücklicherweise überwunden worden sei. Das war aber nichts weiter als eine Projektion des eigenen Tuns. Aber JA, es hat „eine Zeit gegeben“, aber die sah eben ganz anders aus.
Um diesen geschichtlichen Hintergrund weiter benennen zu können, braucht es das Wort Matriarchat für die Frauenherrschaft als patriarchales Hirngespinst. Und tatsächlich, fragen Sie in der Bevölkerung: durch die Bank wird es genauso verstanden, weil die Menschen aufgrund des Stockholm-Syndroms gepaart mit mangelndem Wissen gar nicht anders können als so zu denken.
Den Leuten jetzt also etwas anderes vorzumachen, nämlich, dass Matriarchat Frieden und Freiheit bedeute, ist daher leider nicht besser als jede andere Gehirnwäsche.
Die Wissenschaft braucht Begriffe, um sich verständigen zu können und um sich verständlich machen zu können. Das ist überhaupt der Sinn von Sprache, dass wir gemeinsame Begriffe haben, die sich wie selbstverständlich erklären. Begriffsverwirrung zu betreiben, wie es die „Matriarchatsfrauen“ tun, ist keine Wissenschaft, sondern Esoterik, Geheimwissenschaft, weil es eben nicht verstanden wird und aufwändig mit solchen Videos erklärt werden muss, daher kaum jemanden erreicht.
Podcast über Matrifokalität mit Stephanie Gogolin
Ein Podcast von Susanne Solveigsdotter
Eine Ergänzung befindet sich im Kommentar der Userin In Anna: „Im Artikel mit dem Titel ‚Wolf packs don’t actually have alpha males and alpha females, the idea is based on a misunderstanding‘ (…) wird mit dem Mythos der Alphatiere aufgeräumt. Wolfsrudel sind einfach nur sehr große Familien mit Kindern aus verschiedenen Jahrgängen. Natürlich paaren sich da nur die Eltern. Es gibt eine besonders enge Beziehung der Mütter zu ihren Töchtern, die auch mit ihren Kindern im Rudel leben können. Und gemäß der Female Choice müssen wir davon ausgehen, dass sich die Weibchen auch bei dieser Tierart aushalb paaren. Der Mythos der Monogamie bei Vögeln und zB den Hirschen, Gibbons und Gorillas ist längst als falsch erkannt, wie auch der Mythos der Hackordnung. Es gibt bei Tieren kein Patriarchat und keine Herrschaft.“
Der entsprechende Artikel findet sich hier: https://sciencenorway.no/ulv/wolf-packs-dont-actually-have-alpha-males-and-alpha-females-the-idea-is-based-on-a-misunderstanding/1850514?fbclid=IwAR2WdaOAQG_3B7wvw080BAE3q2P4n2t9VQjTZz9hgs17_hSStu_S7NV0syc
Petition: Keine weiteren EU-Gelder für die Entwicklung der sog. künstlichen Gebärmutter
Hier können Sie meine Petition unterschreiben:
https://www.openpetition.eu/petition/online/keine-weiteren-eu-gelder-fuer-die-entwicklung-der-sog-kuenstlichen-gebaermutter
Bild: Exhibition ‘Chronic Health: If not us then who?’ by Waag is licensed under CC BY-NC-SA 2.0
Was wird da von der EU gefördert?
Es handelt sich hier NICHT um ein künstliches Organ, das der Mutter eingepflanzt werden könnte, sondern um einen Gebär-Roboter.
Unter Federführung der Universität Eindhoven (Niederlande) wird an der Entwicklung der sog. KÜNSTLICHEN GEBÄRMUTTER geforscht. Der Projektkoordinator Prof. Guid Oei (Technische Universität Eindhoven) sagte in einer Pressemitteilung:
„Es ist unser Ziel, extrem frühgeborenen Babys mit unserer künstlichen Gebärmutter dabei zu helfen, die kritische Zeit von 24 bis 28 Wochen zu überstehen … Mit jedem Tag, an dem sich in einer künstlichen Gebärmutter ein Fötus von 24 Wochen entwickelt, steigen seine Überlebenschancen. Wenn wir in der Lage sind, die fetale Entwicklung dieser Kinder in der künstlichen Gebärmutter auf 28 Wochen zu verlängern, können wir das größte Risiko einer vorzeitigen Sterblichkeit auf 15 % reduzieren.“
Wieviel Geld fließt bereits?
Die EU fördert das Projekt mit einem Gesamtbudget von 2 876 131,25 EURO.
Diese Summe verteilt sich auf die Projektbeteiligten wie folgt:
- Technische Universität Eindhoven (Niederlande), EU-Beitrag € 792 500
- Universitätsklinikum Aachen (Deutschland), EU-Beitrag € 831 943,75
- Lifetec Group BV (Niederlande), EU-Beitrag € 451 875
- Politecnico di Milano Italien, EU-Beitrag € 400 000
- Nemo Healthcare BV (Niederlande), EU-Beitrag € 399 812,50
Quelle: https://cordis.europa.eu/project/id/863087/de
Das Projekt startete am 1. Oktober 2019 und endet am 30. September 2024 und wird für die Dauer von zunächst 5 Jahren gefördert. Es ist zu erwarten, dass nach Ablauf der Förderdauer, also in gut drei Jahren, ein neuer Antrag gestellt werden wird.
Die niederländische Zeitung „Eindhovens Dagblatt“ veröffentliche ein Foto von der Vorstellung des Entwurfes der künstlichen Gebärmutter. Sehen Sie selbst: https://www.ed.nl/economie/miljoenen-om-eindhovense-kunstbaarmoeder-verder-te-ontwikkelen~abb38260/
Worum geht es und mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen?
Worum geht es?
Die „künstliche Gebärmutter“ bedeutet, dass ein normalerweise nicht lebensfähiger Fötus oder gar Embryo in einem dem Uterus nachempfundenen Gerät heranwächst, dabei über Schläuche mit Nährstoffen und Antibiotika am Leben gehalten und nach Abschluss der Prozedur aus ihr entnommen wird. Menschliche Geborgenheit, dem Kind im Mutterleib über zahllose, großenteils noch unbekannte Stoffe und über Geräusche vermittelt, und das natürliche Miterleben des Lebens der Mutter finden dabei nicht statt, auch wenn es über die fleischfarbene Beleuchtung und Lautsprecher versucht wird zu simulieren. Die Sterblichkeit eines solchen Fötus wird als (Zitat) „größtes Risiko“ angesehen und läge bei nur 15%. Diese Zahl wäre reine Prophetie, wenn nicht möglicherweise schon Menschenversuche unternommen worden wären.
Gesundheitliche Auswirkungen
Die Evolution hat mit der Mutter und ihrem Körper optimale Voraussetzungen hervorgebracht, ein gesundes Kind zur Welt kommen zu lassen. Die Entstehung eines Kindes wird in der Natur maßgeblich von der Female Choice der Frau initiiert und während der Schwangerschaft von der Cryptic Female Choice begleitet. Dabei entscheidet sie bzw. ihr Körper, ob, wie und wann das Kind zur Welt kommt. Das grundlegendste Menschenrecht ist, von einer Mutter ausgetragen und geboren zu werden! Dazu gehört untrennbar auch das Recht, in Würde zu sterben.
Es sind bei weitem nicht alle Wirkungen des mütterlichen Körpers und seiner Abläufe sowie der Lebensführung der werdenden Mutter (Epigenetik) auf das Kind erforscht. Alle diese Wirkungen sind für das Kind existentiell und gehören zusammen. Das Fehlen eines dieser „Bausteine“ verursacht Schäden am Kind. Es ist zu erwarten, dass während der gesamten Zeit, die der Fötus in der „künstlichen Gebärmutter“ verbringt, auch während seiner Entnahme und danach Tests durchgeführt werden. Dabei kann die Maschine nur nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ weiterentwickelt werden. Niemand kann die Qual des Kindes dabei messen.
Es ist bekannt, dass Kinder, die mittels Reproduktionsmedizin Welt kommen, signifikant mehr gesundheitliche Probleme haben. https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-09/kuenstliche-befruchtung-zeugung-kinderwunsch-fortpflanzung-kinder-gesundheit
Die Natur mit ihrer Cryptic Female Choice beendet eine Schwangerschaft nicht umsonst häufig vorzeitig. Ärzte können Schäden weder voraussagen, noch kennen sie ihre Patientinnen und deren Verfassung gut genug, um die Entscheidung für diese Methode treffen zu können. Sie werden sich selbst vertraglich absichern. Alles andere wird auf Treu und Glauben ablaufen. Ein durch solche Menschenexperimente geschädigtes Kind wird lebenslang Medikamente und Hilfsmittel brauchen, ohne jede Aussicht auf Heilung.
Gesellschaftliche Auswirkungen
Abgesehen von den erheblichen gesundheitlichen Risiken wird die Zulassung der sog. künstlichen Gebärmutter ebenso unkontrollierbare gesellschaftliche Auswirkungen haben.
Es ist vorhersehbar, dass versucht werden wird, immer jüngere Föten oder gar Embryos künstlich aufzuziehen. Die Lücke, die bisher zwischen künstlicher Befruchtung und dem Brutkasten besteht – künftig vielleicht der „künstlichen Gebärmutter“ mit einem Fötus darin – kann dann geschlossen werden. Die Mutter wird so auf das Ei reduziert. Die willkürliche Verabschiedung von der Female Choice macht Männer auch von Frauen unabhängig und das Kind zum Design-Objekt. Die Menschenzucht wäre damit perfektioniert. Dieser Eingriff in die Evolution und seine gesellschaftlichen Folgen sind nicht zu überblicken und daher eine inhumane Verantwortungslosigkeit. Diese Risiken zu verharmlosen oder zu leugnen ist Größenwahn.
Schon jetzt kontrollieren Teile der Wirtschaft die Politik. Die Technologie der „künstlichen Gebärmutter“ wird zu einer Machtverschiebung führen. Siehe nächster Tab „Berechtigte Angst vor Hoch-Risiko-Forschung“.
Fragwürdiger „Lebensschutz“
Den sog. Lebensschützern liefert die sog. künstliche Gebärmutter ein neues Argument: Abtreibung sei nun zu verbieten, weil das Kind ja auch außerhalb des Körpers weiterwachsen könne. Auch würde die Mutter im Falle einer Frühstgeburt nicht mehr mitreden dürfen. Aus einer Option, die die „künstliche Gebärmutter“ scheinbar anbietet, würde dann Zwang.
Eine Frau, die eine Abtreibung wünscht, würde dann gezwungen, sich einer riskanten Bauchoperation unterziehen, die eine Kaiserschnitt-Narbe hinterließe und mit Risiken für eine spätere Schwangerschaft behaftet wäre. Sie müsste damit leben, dass ihr Kind gegen ihren Willen gezüchtet würde und von fremden Eltern großgezogen wird. Wie es dem Kind damit ginge, ist dabei „egal“. Es ist auch vorhersehbar, dass daher wieder mehr heimliche, riskante Abtreibungsversuche unternommen würden.
Kriminelle Energien entfesseln
Ist diese von ihrem Wesen her sowieso schon missbrauchende Technologie (vorgeburtlicher Missbrauch) erst einmal in der Welt, werden Kriminelle sie übernehmen, denn der Markt verspricht exorbitante Gewinne. Schwangeren könnten die Babys aus dem Leib gerissen werden, um reichen Kinderlosen zu einem Kind zu verhelfen, so wie es heute schon beim illegalen Organhandel passiert. Jeder Päderast könnte sich so sein Kind selbst generieren, ob es gesund ist oder nicht, wäre dann auch „egal“. Frauen könnten engagiert werden, ihren kleinen Embryo gegen Geld herzugeben, was die Leihmutterschaft attraktiver und noch lukrativer macht mit noch mehr Schwangerschaften in immer kürzerer Zeit. Das „falsche“ Geschlecht kann dann einfach im Müll entsorgt werden. Schließlich könnten selbst die unbefruchteten Eier der Frau gewaltsam entrissen und/oder verkauft werden.
Die Überbevölkerung auf der Erde geht bereits auf das Konto der gewaltsamen Aushebelung der Female Choice durch die unnatürliche, patriarchale Lebensweise. Die Reproduktionsmedizin führte in vielen Ländern zu Frauenmangel durch vorgeburtlichen Gynozid. Die „künstliche Gebärmutter“ kann dem weiter Vorschub leisten.
Die Reproduktionsmedizin treibt die Abschaffung der Mutter weiter voran und stilisiert sich als Wohltäter. Die Normalität der totalen Technisierung des Körpers wird in Salami-Taktik in die Köpfe implementiert. Eine Welt ohne Mütter macht dem Patriarchat den Weg frei.
Die misogyne Ausbeutung des Frauenkörpers wird mit der „künstlichen Gebärmutter“ nicht überwunden, sondern weiter verschärft. Das bevorstehende Leid der betroffenen Menschenkinder ist unermesslich.
Lebende Mäuse von der Befruchtung an
Im März 2021 präsentierten ForscherInnen vom Weizmann Institute of Science in Israel im Nature-Magazine lebende Mäuse, die in einer künstlichen Umgebung von der Befruchtung an gezüchtet wurden. Die New York Times berichtet weiter:
„Aber die Arbeit könnte schließlich über Mäuse hinausgehen. Zwei weitere Veröffentlichungen, die am Mittwoch in Nature veröffentlicht wurden, berichten über Versuche, die auf diese Weise in die Nähe von frühen menschlichen Embryonen kommen. Natürlich, sagte Dr. Meissner, ist die Erzeugung menschlicher Embryonen noch Jahre entfernt – wenn es überhaupt erlaubt ist. Derzeit sehen Wissenschaftler im Allgemeinen davon ab, menschliche Embryonen über 14 Tage nach der Befruchtung hinaus zu untersuchen.“ (Übersetzt aus: https://www.nytimes.com/2021/03/17/health/mice-artificial-uterus.html)
Lebende Lämmer ab dem 105. Trächtigkeitstag (Beschränkung aufgrund des Tierschutzgesetzes)
2017 wurde das sog. BioBag System des Teams um Alan W. Flake vom Children’s Hospital in Philadelphia in der Presse mit bereits fertigen, lebenden Lämmern präsentiert.
„Wir haben 5 Föten von 105 bis 108 Trächtigkeitstagen 25–28 Tage lang und 3 Föten von 115 bis 120 Trächtigkeitstagen 20–28 Tage lang untersucht. Die längsten Läufe wurden nach 28 Tagen aufgrund von Einschränkungen des Tierprotokolls und nicht aufgrund von Instabilität beendet, was darauf hindeutet, dass die Unterstützung dieser frühen Föten über 4 Wochen hinaus beibehalten werden könnte.“ (Übersetzt aus: https://www.nature.com/articles/ncomms15112)
Bild: Partridge, E., Davey, M., Hornick, M. et al. An extra-uterine system to physiologically support the extreme premature lamb. Nat Commun 8, 15112 (2017). https://doi.org/10.1038/ncomms15112. Creative Commons Attribution 4.0 International license.
Der rettende Strohhalm? Alles umfassend durchdacht?
So sehr das Anliegen nachvollziehbar wäre, ergeben sich bei genauerer Betrachtung ethische Fragen und Zweifel. Unter Vorspiegelung, das Leid von Eltern lindern zu wollen, wird auf Kosten unschuldiger Kinder geforscht. Anstelle Probleme zu lösen, wird neues Leid geschaffen.
Das Technikprojekt „künstliche Gebärmutter“ gaukelt leidenden Menschen einen rettenden Strohhalm vor. Das ist zynisch!
Leider ließ sich die Politik von Lobbyisten überzeugen und verschwendet Millionen von Steuergeldern dafür. Ethikräte, die solches durchwinken, legimitieren ein Verbrechen an der Menschheit.
Auf der Facebook-Seite des Máxima Medisch Centrum gab es anscheinend nur Applaus für das Projekt. Eine Antwort darauf, ob berücksichtigt worden sei, was es mit der Bindung von Mutter und Kind mache, wenn sich das Baby wochenlang in einer künstlichen Gebärmutter befände, und welche psychischen Folgen es in späterem Alter gäbe, wenn das Kind wochenlang von einem unnatürlichen Uterus umgeben sei, wurde vom Máxima Medisch Centrum knapp beantwortet: „Ja, das wurde berücksichtigt.“
Gegen Selbstbestimmungsgesetz, SelfID und Abschaffung des biologischen Geschlechts. Für körperliche Integrität aller Menschen – jetzt handeln, es eilt
Kurz vorweg
Am Abend des 19. Mai 2021 wurde das Gesetz mit großer Mehrheit abgelehnt. Doch diese Mehrheit wird mit der Bundestagswahl schmelzen. Schon jetzt hat der Grüne Abgeordnete Sven Lehmann angekündigt, das Gesetz dann wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Daher sagen Sie es bitte weiter, sprechen Sie mit Ihren Bekannten darüber und bitte nehmen Sie an der Petition teil, die unten verlinkt ist.
Es geht uns alle an.
Vorbei an der Öffentlichkeit steht am 19. Mai 2021 im Bundestag auf Antrag der Grünen und Unterstützung der FDP, der Linken, der CSU und Mitgliedern anderer Parteien ein Gesetz auf der Tagesordnung, mit dem das biologische Geschlecht abgeschafft werden soll: https://www.gruene-bundestag.de/themen/lesben-schwule/selbstbestimmung-fuer-alle
Was übertrieben klingen mag, was völlig verrückt klingt oder gar wie eine Verschwörungstheorie: es soll tatsächlich unser Denken und Reden in engste Schranken verweisen und uns umerziehen.
In Zukunft soll sich jeder Mann als Frau bezeichnen dürfen ohne jedes medizinische Gutachten und auch ohne Operation. Frauen, die einem solchen Mann den Zutritt zu ihren Räumen (Frauenhäuser, Frauencafés, Frauenfeste, Frauenhotels, Toiletten, Duschen etc.) verwehren oder Personen, die einen sich als Frau bezeichnenden Mann als Mann bezeichnen, können dann angezeigt werden und es drohen ihnen empfindliche Strafen. Zwar wird das umgekehrt auch für Frauen gelten, aber die InitiatorInnen dieses Vorhabens sind weit überwiegend Männer; es ist eine Männerrechtsbewegung. Insbesondere für Frauen wird das Gesetz Nachteile bringen, auch im Sport. Die Frauenquote kann dann von Männern gekapert werden.
Kinder ab 14 sollen sich auch ohne Zustimmung der Eltern operieren lassen können. Das bedeutet für sie u. a. lebenslange Unfruchtbarkeit und Abhängigkeit von Medikamenten.
Das Gesetz wird dem Feminismus den Garaus machen und die Gesundheit tausender Kinder unwiederbringlich ruinieren. In Gefahr sind Kinderrechte, Frauenrechte, Meinungsfreiheit und nicht weniger als die Naturwissenschaften.
Die Namen hinter diesem Grünen Gesetzentwurf sind: Sven Lehmann, Ulle Schauws, Luise Amtsberg, Canan Bayram, Katja Dörner, Kai Gehring, Britta Haßelmann, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Katja Keul, Monika Lazar, Dr. Irene Mihalic, Dr. Konstantin von Notz, Filiz Polat, Tabea Rößner, Dr. Manuela Rottmann, Corinna Rüffer, Margit Stumpp, Beate Walter- Rosenheimer. Dass darunter so viele Frauen sind, zeigt, wie sich weibliche Fürsorge missbrauchen lässt und wie schwer durchschaubar patriarchale Strategien sind. Hinter der angeblichen Bewegung benachteiligter Transmenschen stehen in Wirklichkeit die Interessen der Pharmaindustrie und spezieller Kliniken, der weltweit größten Anwaltskanzlei Dentons, der Reuters Foundation (bekannt durch die Nachrichtenagentur Reuters) und der IGLYO.
Deren internationale Kampagne hat immense Staatsgelder, auch der EU, angezogen und eine mächtige Maschinerie in Gang gesetzt. Hier z. B. das Strategiepapier der IGLYO, das auf Kinder abzielt: https://www.iglyo.com/only-adults/
In Norwegen und Argentinien ist das Gesetz bereits Realität geworden. In England und Schweden konnte das Gesetz gerade noch verhindert werden: https://www.emma.de/thema/emma-321-transsexualitaet-rollenbruch-338647
Was Mütterorganisationen, Lesben- und Schwulenorganisationen sowie Behindertenorganisationen in Jahrzehnten nicht geschafft haben, nämlich ihrem jeweils eigenen Anliegen Gewicht zu verleihen, ist dieser geldmächtigen Allianz in nur wenigen Monaten gelungen. Zur Strategie gehört, Parteien und Medien zu unterwandern, aggressiv gegen FeministInnen vorzugehen (Soziale Medien und Real Life), dabei auch vor tätlicher Gewalt nicht zurückzuschrecken und zu verhindern, dass die Öffentlichkeit Aufklärung erfährt. Die Medienlandschaft ist bereits soweit eingeschüchtert und auf Linie gebracht, dass kaum berichtet wird, und wenn, dann nur positiv.
Wenn Ihnen der Begriff TERF noch unbekannt ist, dann liegt das u.a. daran. TERF steht für Trans Exclusionary Radical Feminist. Er soll suggerieren, dass Frauen und Männer, die sich gegen die Kampagne äußern, transfeindlich seien. Das prominenteste Opfer ist Joanne K. Rowling, die Autorin der Harry Potter-Romane. Lesen Sie bei der Zeitschrift EMMA https://www.emma.de/fmt-persons/rowling-jk, was passiert ist. Auch Keira Bell, inzwischen Detransmann, ist ein Opfer der Schmähungen geworden, weil sie als Betroffene gegen die Ärzte der Tavistock-Klinik, die sie einst zur Operation gedrängt hatten, geklagt und gewonnen hat. Auch sie ist den Anfeindungen ausgesetzt: https://www.evaengelken.de/keira-bell-vs-tavistock/. Lesben, die nicht mit Transfrauen schlafen wollen, werden ebenso als transfeindlich angegriffen und es steht die Forderung im Raum, dass Lesben sich dazu zur Verfügung stellen.
Die grüne Abgeordnete Eva Engelken kämpft seit Monaten gegen das Gesetz und sieht sich üblen Anfeindungen in der eigenen Partei ausgesetzt. Lesen Sie bitte auf ihrem Blog, wie die Strategie der Allianz im Einzelnen aufgebaut ist, was geplant ist und welche Folgen das für Betroffene und auch für Sie selbst haben wird: https://www.evaengelken.de/blog/
Was kann ich tun?
Schicken Sie bitte den von Eva Engelken entworfenen Musterbrief https://www.evaengelken.de/musterbrief-an-abgeordnete-nein-zur-geplanten-abschaffung-des-biologischen-geschlechts/ per E-Mail an Ihre/n Abgeordnete/n im Bundestag. Denn die Aufklärung über die Bedeutung dieses Gesetzes hat bislang nicht einmal jede/n MdB erreicht und es steht zu befürchten, dass die Tragweite des Gesetzes nicht im Ansatz erfasst wird und viele MdBs der Abstimmung fernbleiben, weil sie sie als unwichtig empfinden. Hier finden Sie die Namen und Adressen der MdBs Ihres Wahlkreises: https://www.bundestag.de/abgeordnete/wahlkreise/
Unterschreiben Sie bitte diese Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zu-einem-geschlechtsidentitaets-gesetz-in-deutschland
Sagen Sie es bitte möglichst vielen weiter, damit es nicht das letzte Mal ist, wo Sie das ungestraft tun dürfen! Es stehen auch Ihre Rechte auf dem Spiel!
Ich stehe hier für eine Welt ein, in der jeder Mensch ohne Operation und Medikamente frei von Diskriminierung leben darf und sich nicht für seinen Körper schämen und sich darin unwohl fühlen muss. Ich stehe für den Schutz der Female Choice ein. Es ist noch ein weiter Weg und es ist ein Irrtum, dass mit dem erzpatriarchalen Selbstbestimmungsgesetz dieser Weg hinter uns liegt. Er würde NOCH weiter werden!
Weiterführendes; was auf dem Spiel steht
- Till Randolf Amelung (Hrsg.): Irrwege. Analysen aktueller queerer Politik. Berlin 2020. http://www.querverlag.de/till-randolf-amelung/, sowie alles andere von Amelung
- Rona Duwe: Mutterwut Muttermut. Fundamente und Anstoß für die Revolte der Mütter. Norderstedt 2021 https://www.bod.de/buchshop/mutterwut-muttermut-rona-duwe-9783752667219
- Blog V. Feuerstein https://blogs.feministwiki.org/feuerstein/
- Gabriele Uhlmann: Der Gott im 9. Monat. Vom Ende der mütterlichen Gebärfähigkeit und dem Aufstieg der männlichen Gebärmacht in den Religionen der Welt. Norderstadt 2015 https://www.bod.de/buchshop/der-gott-im-9-monat-gabriele-uhlmann-9783738639018