Der ‚Vater‘ braucht das Kind!

Matrifokale Gegenwart

Unsere „Urnatur“ kommt immer dann zum Vorschein, wenn die Repression der patriarchalen ideologischen und konkret gewaltsamen Zwangsverordnungen an Wucht und Bedeutung in der Gesellschaft verliert.
„… erkennen wir unsere wahre Natur. In unserer etwas freieren westlichen Welt kommt sie langsam wieder an die Oberfläche.“ schreibt Gabriele Uhlmann. Danke, liebe Gabriele, dass du auf diese entscheidenden Punkt hingewiesen hast.
Die Female Choice hatte sich, wie du schon nachgewiesen hast, ohnehin nie völlig unterdrücken lassen, was die Patriarchose einerseits unterlief, andererseits unendlichen vielen Frauen (und auch Kindern) das Leben kostete und heute immer noch als die Sünde schlechthin wider des Vatersystems gewertet wird. Das hat sich seit seinem Beginn bis heute zu der allgemeinen Androzentriertheit ausgewachsen, die sich immer noch in der Gesetzgebung, der Denkungsart des Mainstreams und den kulturellen Dogmen und Tabus der anonymen Großgesellschaft niederschlägt. Dazu gehört auch die sich hartnäckig haltende Behauptung „ein Kind braucht seinen Vater“.

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3 Gedanken zu “Der ‚Vater‘ braucht das Kind!

    1. Richtig, lieber Georg Reischel. Be-fruchten bedeutet „mit einer Frucht versehen“, und das trifft wirklich nicht zu, die Frau ist keine „Obstschale“, kein hohles Gefäß. Zeugen hat die gleiche Bedeutung, trifft daher auch nicht zu. Dieses Wort ist -> hier sehr gut hergeleitet. Erzeuger ist einer, der etwas herstellt. Auch das tut der Vater nicht mit dem Kind. Die Frau wird nicht schwanger, sondern DIE FRAU MACHT SICH SCHWANGER, es ist ein aktiver Prozess, denn sie sucht sich natürlicherweise den Mann mittels ihrer female choice und das Ei entscheidet, welches Spermium herein darf. Es ist ihr Kind, es ist ihr Fleisch und Blut, denn ihr Körper hat es hervorgebracht. Nur per Gesetz wird entschieden, dass es nicht ihr Kind sei.
      Aber er pflanzt seine Gene auch nicht fort, denn es ist nur ein halber Chromosomensatz (3,65 Billionstel Gramm) und davon werden epigenetisch nochmals einzelne Gene abgeschaltet, welche das sind, entscheidet der mütterliche Körper. Das Wort „pflanzen“ ist an sich auch falsch, denn es ist ja definitv kein Setzling, der im Acker der Mutter eingepflanzt wird, so wie es auch kein Same ist, sondern höchstens ein Pollen.

  1. Das soll jetzt keine Gegenrede sein:

    Aus Wikipedia:
    Mit dem Begriff der Befruchtung oder Fertilisation wird die Verschmelzung von männlichen und weiblichen Keimzellen im Rahmen der geschlechtlichen Fortpflanzung bezeichnet. Tatsächlich bezeichnet die Befruchtung die Zusammenführung und Verschmelzung von zwei Erbgutteilen (meist Zellkernen) bei der sexuellen Fortpflanzung….

    In diesem Abschnitt aus Wikipedia wird ja kleinlaut zu gegeben, dass die Befruchtung und damit auch die Zeugung die Zusammenführung zweier haploider Chromosomensätze zum diploiden Genom ist, was man nicht mehr dem Spermium anlasten kann. Warum das diploide Genom gleich das Kind (Zeugung des Kindes) sein soll, wird nicht angesprochen oder erklärt (Reduktion des Lebens auf die Gene, was der Zelltheorie knochentrocken widerspricht, welche aussagt, dass die Zelle die kleinste Einheit des Lebens ist und alle Lebensvorgänge in der Zelle stattfinden oder von ihnen ausgehen).

    Die Zusammenführung der haploiden Chromosomensätze zum diploiden Genom dauert vierundzwanzig Stunden und bezieht sich dann auf zwei diploide Genome, weil die zwei haploiden Chromosomensätze vorher getrennt voneinander repliziert werden. Die Zygote wird als diploide Zelle definiert, was vierundzwanzig Stunden lang nicht der Fall ist und dann zwei diploide Genome vorliegen, kurz vor der Zellteilung der Zygote. Erst die beiden Tochterzellen sind diploide Zellen, allerdings in der Form, dass die Gene des Mannes epigenetisch demethyliert wurden, aber noch nicht die weiblichen Gene. Übersetzt heißt dies, dass der Anfangszustand der Embryogenese noch nicht erreicht ist.

    Das Spermium liefert ein dysfunktionales Genom, weil es aufgrund seiner Kompression mit Protamin Molekülen versetzt ist. Funktionierende Gene benötigen allerdings eine Verpackungsform mit Histonen. Es ist die Eizelle, deren zytoplasmatischen Inhalte aus den Genprodukten des mütterlichen diploiden Genoms bestehen, welche die Protamin Moleküle entnimmt und sie durch die notwendigen Histonmoleküle ersetzt.

    Befruchten (mit einer Frucht versehen) kann auch so verstanden werden, als dass das Spermium die Eizelle die Eigenschaft der Fruchtbarkeit überträgt (in die Lage versetzten ein Kind zu zeugen), was angesichts eines dysfunktionalen Genoms wohl schwer der Fall ist.

    Das Spermium kann kein Same sein, weil sich dieser aus einer befruchteten Eizelle entwickelt. Man denke an die Blastozyste, welches sich in den Mutterkuchen einnistet, wie ein Same im Bezug zum Boden) Wie man das Spermium stattdessen nennen mag ist dann unerheblich. Es ist halt nur kein Same und ohne Same kann man nicht befruchten, zeugen und schwängern.

    Die Frau wird durch die Blastozyste schwanger, allerdings freiwillig und gewollt, soweit wir nur vom weiblichen Organismus sprechen. Doch die Blastozyste ist das Werk der weiblichen Eizelle, beginnend mit den zytoplasmatischen Genprodukten des mütterlichen diploiden Genoms. Die fortgepflanzten Gene beginnen mit ihrer Wirkung erst im 4 – 8 Zellstadium. Ca. 3 Tage lang wirken allein die Genprodukte des mütterlichen diploiden Genoms (maternale Effekte). Die Eizelle ist die Brücke zwischen dem elterlichem Leben, vertreten durch die Mutter und dem neuen Leben, deren Übergang ein sukzessiver ist.

    Meines Wissens werden bis zu fünfzig Prozent aller befruchteten Eizellen vorzeitig abgestoßen, weil etwas in ihr nicht stimmt, vielfach eben genetisch. Daher vermute ich nicht, dass die Eizelle sich das Spermium aussucht. Es ist allerdings die Eizelle, die das Spermium mittels der Phagozytose aktiv aufnimmt. Es gibt dieses Eindringen des Spermiums höchstens im Bezug zur Zona peluccida, aber nicht im Bezug zur Eizelle.

    Das Spermium ist die einzige Zelle, welche ihre Gene an eine andere Zelle weiter gibt. Genau und nur daher stammt auch der Begriff Fortpflanzung, Weitergabe der Gene und die Vererbung. Der genetischen Inhalt der Eizelle stammt aus ihrem eigenem Genbestand, die sich die Eizelle per Meiose (Reduktionsteilung) selbst erstellt. Sie hat ihre Gene nicht aus dem weiblichen Organismus erhalten. Auch das Spermium erhält seine Gene aus einer Zelle, welche sich genetisch autonom zu dem entsprechenden Spermium entwickelt.

    Die Fortpflanzung des Menschen ist von Beginn an und von vornherein das Werk einer je einzelnen Zelle mit ihrem eigenen Genbestand. Die Übertragung auf den Menschen ist unzulässig, stattdessen werden sie einfach nur mit hineingezogen.

    Bei der „Weitergabe der Gene“ entsteht auch immer eine Zelle (Zellteilung), bei der die Bewegung des „Weitergebens der Gene“ nicht beobachtet werden kann. Einzig das Spermium gibt seine Gene an eine andere Zelle (Eizelle) weiter, während die Eizelle ihre Gene nicht an eine andere Zelle weiter gibt. Der Mensch sagt zwar, dass die Gene weiter gegeben würden, aber dies ist nur beim Spermium beobachtbar. Da die Gene aber nicht weiter gegeben werden, liegt weder eine Fortpflanzung noch eine Vererbung vor.

    Das Bild des „sich‘ fortpflanzens ist ebenso falsch. Durch die genetische Rekombination der Gene während der Meiose enthalten die Gene nur unbestimmte Teile des „Sichs“ des Menschen, sodass das Kind keinem seiner Eltern ähnlich sein muss.

    Die neuen Viren bestehen komplett aus der Materie der vom Virus befallenen Wirtszelle und sie sind auch die Produkte der Wirtszelle. Das gleiche kann man im Bezug zum Säugling auch anwenden, da dieser aus Materie besteht, welche dem weiblichen Organismus entzogen wurde und die ersten fünf Tage aus der Eizelle.

    Die Gene liefern weder die Materie noch die Energie für die Vorgänge des Lebens, worunter auch die genetischen Vorgänge gehören, die allesamt Prozesse einer Zelle sind. Da die Gene ausschließlich die Informationen von Molekülen beinhalten, welche allesamt in und von der Zelle produziert werden, kann die Vererbung (Fortpflanzung, Weitergabe) nur der Zelle gelten.

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