Rebloggt: Autisten, Tiere und natürliche Lebensweise

frauenideen

Ich lese gerade „Hörst du mich?“ von Valerie Paradiž. Im Buch erzählt sie die Geschichte, wie sie feststellte, das ihr kleiner Sohn autistisch ist. Auf der Reise zum Verstehen dieses Syndroms entdeckte sie auch bei sich Schattenzüge dieser Seins-Art. Zudem suchte und fand sie in Biographien prominenter Menschen wie Einstein oder Andy Warhol auch Anzeichen dafür.

Im Abschnitt über Warhol zitiert sie beim Thema Berührungsempfindlichkeit Temple Grandin, eine hochfunktionale Autismus-Aktivistin. „Temple Grandin weist in ihrem Buch darauf hin, daß dieses Zusammenzucken bei der unerwarteten Berührung durch eine andere Person und das ständige Ausschau-Halten nach Anzeichen von Gefahr aus den Augenwinkeln eine Parallele zum Verhalten von Tieren aufweisen könnte. Sie schreibt von einem ‚Schutzsystem gegen Raubtierangriffe‘, das tief in ihrem Gehirn aktiviert wird, wenn sie in Kontakt mit bedrohlichen Stimuli kommt. Diese ‚uralten tierischen Instinkte‘ werden bei Autisten wahrscheinlich leichter aktiviert als bei Neurotypikern.“

Ich finde diesen Gedanken, dass Autisten näher…

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