Rebloggt: Rationalität versus Spiritualität und Fantasie

Stephanie Gogolin schreibt über die Synchronisierung unserer angeborenen Spiritualität durch die Institution der Religion.

Matrifokale Gegenwart

…in einem Gespräch mit einer guten Freundin kamen wir argumentativ an den beliebten Punkt, wo die meisten Spiritualität fein säuberlich vom rationalen Denken und Handeln trennen. Dem Spirituellen wird dann ein Esoteriklabel aufgeklebt oder als Begrifflichkeit ins Irrationale verschoben. Ich fragte jedoch zurück: ist Rationalität und Spiritualität tatsächlich ein Widerspruch?

Beides sind imho Leistungen unseres Gehirns und unseres fühlenden Gesamtkörpers. Und auch wenn angenommen wird, die Rationalität, der denkerische Akt, ist kein Gegensatz zur „gefühlten“ Spiritualität, wird doch meist einem von beiden eine höhere und damit bessere Qualtität zugewiesen. Je nach kultureller Ausrichtung und persönlicher Vorbildung. Dazu kommt, dass Spiritualität immer noch wie ein von außen kommender Zustand behandelt wird, etwas das außerhalb unseres Selbst vorhanden ist und das wir ablehen oder annehmen können. Das ist aus meiner Sicht eine Fehlinterpretation (der Begrifflichkeiten) oder zumindest ein ungenauer Ansatz.

Spiritualität ist imho die, einem jedem Menschen innewohnende Geistigkeit und somit…

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