Oxytocinmangel – ein Beschleuniger des Patriarchats (rebloggt)

Matrifokale Gegenwart

Der Entwurf einer Betrachtung zu der Frage und Dauerbrenner: Wie entstand das Patriarchat?

Hierbei handelt es sich um hypothetische Überlegungen von mir der möglichen Zusammenhänge im Entstehen der, seit min. achttausend Jahren expandierenden, Patriarchose.
Wir gehen ja heute von Klimaveränderungen aus, die als eines der Triggerereignisse der patriarchalen Strukturen gewesen sein können und eine Entwicklung in Gang setzte, die das reine Naturgeschehen in dem die Mensch lebte, in eine androzentrierte Herrschaftsgesellschaft umwandelte. Und parallel dazu gilt als logischer Initialfunke das Halten und Züchten von Großtieren, die damit zu Nutzvieh wurden. Damit nahm der soziale Pardigmenwechsel, der sich kulturell implementierten Menschheit seinen Lauf. Das bisherige subsistente Ökoleben wurde, über einen langen Zeitraum zwar, diversen Androkraten unterworfen und sukzessive nahmen Formen von Privateigentum zu, das nun bereits in männlicher Hand lag. Die gravierendste Veränderung – die vom matrifokalen (friedfertigen) Mann zum patriarchalen Aggressor – ging mit einer sich immer mehr ausbreitenden Gewaltkultur…

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Der praktizierte Gegensatz zu der uns angeborenen Matrifokalität… (rebloggt)

Matrifokale Gegenwart

 …in unserer patriarchösen Vergangenheit war seit den ersten (Stadt)Staatenbildungen und Reichsgründungen sowie deren Vervollkommnung in der Antike, die patrilokale Großfamilie bzw. die Hausgemeinschaft unter dem Dach eines Herren Gang und Gäbe, von der Hofhaltung der Herrscher und der Tempelwirtschaft der Priesterfürsten noch mal ganz abgesehen.

Die uns eher vertraute Kleinversion die Kern- oder Kleinfamilie, bestehend aus Vater-Mutter-Kind, als gesellschaftlicher Standard, ist als Form des Zusammenlebens allerdings erst ein paar Jahrzehnte alt. Die fast schon explosionsartige Ausbreitung der funktionellen Kleinfamilie ist, nach der bereits bürgerlichen Familienstruktur, u.a. ein Nebenprodukt der Industrialisierung sowie der modernen Wirtschaft.

Allerdings geht die Zergliederung der, nur scheinbar kompakten und einheitlich agierenden Gesellschaft, immer noch weiter. Auch die Kleinfamilie scheint nämlich letztlich für die Anforderungen der Wirtschaft nicht flexibel genug. Die zu einer Gesellschaft dazu gehörigen Kinder hemmen die Flexibilität der Erwachsenen. Sie wachsen in den Kleinfamilien und verschiedenen aushäusigen Einrichtungen auf und brauchen bis zum…

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Jagdfieber (rebloggt)

Stephanie Gogolin bezieht sich hier auf meinen Artikel „Zum Sammeln geboren

Matrifokale Gegenwart

… hier möchte ich an den hervorragenden Artikel von Gabriele Uhlmann anknüpfen, den ich unten bereits verlinkte, und damit den angeblich von Natur aus jagenden Menschen(Mann) der, als Wildbeuterin sammelnden MenscheFrau gegenüberstellen…

Die Sammlerin und der Mythos vom angeborenen Jagdtrieb des Menschenmannes

Der Jägersmann, der die in der Höhle hockende Frau und die Kinder mit seiner Jagdbeute ernährt, ist eines der Narrative, die nicht tot zu kriegen sind. Mit anderen Worten, wir haben hier eine der patriarchösen Mythen, deren es mehr als genug gibt. Bildlich wird in typischer Weise diese Mythe als ein aufrechter, mit Jagdwaffen ausgestatteter Mann, dargestellt. Eine Vorstellung, die so oft durch Jahrhunderte hindurch wiederholt wurde, dass sie sich allgemein einprägte und bisher einfach kaum hinterfragt wurde: Der frühe Steinzeitmann als der Prototyp des agilen Jägers, allein oder in Gruppe.

Die (bereits Waffen unterstützte) Jagd als solche, ist bestimmt nie ein Nahrungsbeschaffungsmuss für das Menschenfrauenkollektiv gewesen. Mag…

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Das Menschenkind braucht keine Eltern (rebloggt)

Matrifokale Gegenwart

…ein Kommentar zu dem Begriff Elternschaft:
Was wir imho dringend brauchen, ist eine genauere Betrachtung der Begriffe Eltern, Elternschaft, Elternpaar, Elternarbeit usw.
Eltern ist, genau wieFamilie, im heutigen Sprachgebrauch der patriarchös getaktenen Gesellschaft ein Selbst-, ein Durchläufer…
kaum jemand hinterfragt die tiefere Bedeutung und die Herkunft des Begriffes Eltern. Unter Eltern verstehen wir das idealisierte Bild einer patriarchal induzierten Allianz von einem Mann/Vater mit einer Mutter und ihrem Kind!
Die Eltern sind ein Pluralbegriff, für den es eigentlich kein wirkliches Singular gibt (man experimentiert mit das Elter). Die Eltern sind als Paar angelegt. Aber tagtäglich trennen sich Elternpaare, und seit das zur gesellschaftlich anerkannten Norm geworden ist, wird verzweifelt daran gebastelt das Elternpaar als gesellschaftlichen Wert zu erhalten. Auch wenn die beiden beteiligten Personen, ansonsten keine Einheit mehr bilden, in Bezug auf das Kind haben diese Beiden, auch gegen alle praktische Vernunft, „an…

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Warum haben Männer Angst (rebloggt)

Perlenmutter's Blog

Männer brauchen eine liebevolle Mutter. Männer, die ihre Mutter lieben, werden im Patriarchat als gestört abgewertet, als „Muttersöhnchen“.  Das macht ihnen Angst. Frauen wollen liebevolle Mütter sein. Wenn sie Kinder geboren haben, können sie dieses Bedürfnis ausleben.

Liebhaber von Frauen sind Söhne von Müttern. Mutterliebe ist Agape, sexuelle Beziehungen leben den Eros. Söhne brauchen liebevolle Mütter und Söhne brauchen erotische Liebhaberinnen. Das sind zwei verschiedene Frauen.

Frauen brauchen Liebhaber und auch eine liebevolle Mutter. Frauen sind auch Mütter.

Vaterschaft ist ein nicht artgerechtes Konstrukt. Männer sind besser Liebhaber und/oder Söhne, als Väter. Männer sind Brüder, Onkel. Anderes macht Männern Angst.

Angst fressen Seele auf.

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Ist das Aufzeigen der Wahrheit übergriffig? (rebloggt)

Vieles von dem, was sie schreibt, kommt mir sehr bekannt vor.

Suedelbien

Oder: Ist Verdrängung heilsam?

Ich werde des öfteren mit dem Hinweis konfrontiert, dass das Mitteilen und Zeigen unangenehmer, harter bis zu grausamer Fakten, also der Wahrheit, ein Übergriff auf andere ist, um diese zu demütigen, bloßzustellen oder vorzuführen. In meiner grauen Blogvorzeit habe ich einen Artikel über übergriffige Menschen geschrieben, den leite ich mit folgenden Worten ein: „Übergriffige Menschen sehen alles, was sie tun, als richtig an. Das was für sie gilt, gilt auch für alle anderen. Ihre Überzeugungen, Standpunkte und Verhaltensmuster sind die einzig richtigen.“ Damit meine ich aber nicht Menschen, die Wahrheiten erkannt haben, weil sie sich jahrelang in Selbstreflexion geübt haben, sondern solche, die in ihren rigiden Verhaltensmustern und Überzeugungen agieren und darin stecken geblieben sind. Solche, die unumstößlich überzeugt sind von ihren Ansichten und diese deshalb anderen Menschen überstülpen wollen. Derzeit ist das sehr schön zu erkennen bei der Vorgehensweise der patriarchalen Väterrechtler, aber…

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Vortrag: Explosion und Expansion. Wie Vatermacht die Welt unterjocht.

Der Vortrag wurde erstmals anlässlich der Öffentlichen Studientage „Nachhaltigkeit und Gesellschaftsformen aus kritisch geographischer Sicht“ (17.5.2019) am Geographischen Institut der Philipps-Universität Marburg gehalten.

:: Lesen Sie den ganzen Vortrag auf gabriele-uhlmann.de ::

Es werden folgende Themen behandelt:

  • Überbevölkerung heute und historisch, Patriarchat als Ursache
  • Geburtenkontrolle
  • Matrifokalität, unser angeborenes Sozialverhalten
  • Die beiden Siedlungshügel von Çatal Höyük, Entstehung und Untergang
  • Klimatischer Wandel und Klimakrisen
  • Zweck von Patrilinearität und Patrilokalität
  • Entstehung des Patriarchats in der Steppe
  • Kurgan-These
  • Frauenraub am Beginn aller Patriarchate
  • Jungsteinzeitliche Kulturen seit der Misox-Schwankung
  • Erste Kriege und Massaker vor 7000 Jahren
  • Genetische Spuren der Patriarchalisierung
  • Einflüsse der Steppenkulturen Maikop und Jamnaja auf Eurasien
  • Gilgamesh-Epos und Heilige Hochzeit

 

Das patriarchale Stockholm-Syndrom Teil II (rebloggt)

Großartige Analyse unseres falschen Lebens im Patriarchat von Stephanie Gogolin.

Matrifokale Gegenwart

Die Ehe – das verinnerlichte Stockholm-Syndrom

Wir heutigen Frauen sind die Nachfahrinnen der einst verschleppten Töchter, der entführten und versklavten Mütter der frühen patriarchalen Machtsysteme…

Die anonyme Großgesellschaft, die als Patriarchat beschrieben wird, setzte sich, seit sie gebildet wurde, aus einer Machtclique, dem breiten Teil an zuarbeitenden Strebern (die dem Vorbild der Mächtigen folgen und deren Lebensstil anstreben) und den Kollateralen, den Geopferten, denen man als Individuum oder als Gruppe gleich von vorn herein oder durch Umstände, Freiheit und Selbstbestimmtheit verwehrt und die per Schicksal aus dem relativen Wohlleben herausfallen. Dabei ist es unerheblich welches der gesellschaftlich vorgeschriebenen Idealen gerade vorherrscht, das patriarchale System besteht aus den Privilegierten (nennen wir sie Patriarchen) und den Beherrschten und Unterdrückten (nennen wir sie Kollateralen). Von Zeit zu Zeit verschieben sich auch die Machtverhältnisse von unten nach oben, aber das sind in der Regel nur Variationen innerhalb der androzentrierten

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