Podcast über Matrifokalität mit Stephanie Gogolin

Ein Podcast von Susanne Solveigsdotter

https://youtu.be/a9waT2ESJEo



Eine Ergänzung befindet sich im Kommentar der Userin In Anna: „Im Artikel mit dem Titel ‚Wolf packs don’t actually have alpha males and alpha females, the idea is based on a misunderstanding‘ (…) wird mit dem Mythos der Alphatiere aufgeräumt. Wolfsrudel sind einfach nur sehr große Familien mit Kindern aus verschiedenen Jahrgängen. Natürlich paaren sich da nur die Eltern. Es gibt eine besonders enge Beziehung der Mütter zu ihren Töchtern, die auch mit ihren Kindern im Rudel leben können. Und gemäß der Female Choice müssen wir davon ausgehen, dass sich die Weibchen auch bei dieser Tierart aushalb paaren. Der Mythos der Monogamie bei Vögeln und zB den Hirschen, Gibbons und Gorillas ist längst als falsch erkannt, wie auch der Mythos der Hackordnung. Es gibt bei Tieren kein Patriarchat und keine Herrschaft.“

Der entsprechende Artikel findet sich hier: https://sciencenorway.no/ulv/wolf-packs-dont-actually-have-alpha-males-and-alpha-females-the-idea-is-based-on-a-misunderstanding/1850514?fbclid=IwAR2WdaOAQG_3B7wvw080BAE3q2P4n2t9VQjTZz9hgs17_hSStu_S7NV0syc

Petition: Keine weiteren EU-Gelder für die Entwicklung der sog. künstlichen Gebärmutter

Hier können Sie meine Petition unterschreiben:
https://www.openpetition.eu/petition/online/keine-weiteren-eu-gelder-fuer-die-entwicklung-der-sog-kuenstlichen-gebaermutter

Bild: Exhibition ‘Chronic Health: If not us then who?’ by Waag is licensed under CC BY-NC-SA 2.0

Was wird da von der EU gefördert?

Es handelt sich hier NICHT um ein künstliches Organ, das der Mutter eingepflanzt werden könnte, sondern um einen Gebär-Roboter.
Unter Federführung der Universität Eindhoven (Niederlande) wird an der Entwicklung der sog. KÜNSTLICHEN GEBÄRMUTTER geforscht. Der Projektkoordinator Prof. Guid Oei (Technische Universität Eindhoven) sagte in einer Pressemitteilung:

„Es ist unser Ziel, extrem frühgeborenen Babys mit unserer künstlichen Gebärmutter dabei zu helfen, die kritische Zeit von 24 bis 28 Wochen zu überstehen … Mit jedem Tag, an dem sich in einer künstlichen Gebärmutter ein Fötus von 24 Wochen entwickelt, steigen seine Überlebenschancen. Wenn wir in der Lage sind, die fetale Entwicklung dieser Kinder in der künstlichen Gebärmutter auf 28 Wochen zu verlängern, können wir das größte Risiko einer vorzeitigen Sterblichkeit auf 15 % reduzieren.“

Quelle: https://cordis.europa.eu/article/id/411541-brave-new-world-artificial-womb-prototype-offering-hope-for-premature-babies/de

Wieviel Geld fließt bereits?

Die EU fördert das Projekt mit einem Gesamtbudget von 2 876 131,25 EURO.
Diese Summe verteilt sich auf die Projektbeteiligten wie folgt:

  • Technische Universität Eindhoven (Niederlande), EU-Beitrag € 792 500
  • Universitätsklinikum Aachen (Deutschland), EU-Beitrag € 831 943,75
  • Lifetec Group BV (Niederlande), EU-Beitrag € 451 875
  • Politecnico di Milano Italien, EU-Beitrag € 400 000
  • Nemo Healthcare BV (Niederlande), EU-Beitrag € 399 812,50

Quelle: https://cordis.europa.eu/project/id/863087/de

Das Projekt startete am 1. Oktober 2019 und endet am 30. September 2024 und wird für die Dauer von zunächst 5 Jahren gefördert. Es ist zu erwarten, dass nach Ablauf der Förderdauer, also in gut drei Jahren, ein neuer Antrag gestellt werden wird.

Die niederländische Zeitung „Eindhovens Dagblatt“ veröffentliche ein Foto von der Vorstellung des Entwurfes der künstlichen Gebärmutter. Sehen Sie selbst: https://www.ed.nl/economie/miljoenen-om-eindhovense-kunstbaarmoeder-verder-te-ontwikkelen~abb38260/

Worum geht es und mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen?

Worum geht es?

Die „künstliche Gebärmutter“ bedeutet, dass ein normalerweise nicht lebensfähiger Fötus oder gar Embryo in einem dem Uterus nachempfundenen Gerät heranwächst, dabei über Schläuche mit Nährstoffen und Antibiotika am Leben gehalten und nach Abschluss der Prozedur aus ihr entnommen wird. Menschliche Geborgenheit, dem Kind im Mutterleib über zahllose, großenteils noch unbekannte Stoffe und über Geräusche vermittelt, und das natürliche Miterleben des Lebens der Mutter finden dabei nicht statt, auch wenn es über die fleischfarbene Beleuchtung und Lautsprecher versucht wird zu simulieren. Die Sterblichkeit eines solchen Fötus wird als (Zitat) „größtes Risiko“ angesehen und läge bei nur 15%. Diese Zahl wäre reine Prophetie, wenn nicht möglicherweise schon Menschenversuche unternommen worden wären.

Gesundheitliche Auswirkungen

Die Evolution hat mit der Mutter und ihrem Körper optimale Voraussetzungen hervorgebracht, ein gesundes Kind zur Welt kommen zu lassen. Die Entstehung eines Kindes wird in der Natur maßgeblich von der Female Choice der Frau initiiert und während der Schwangerschaft von der Cryptic Female Choice begleitet. Dabei entscheidet sie bzw. ihr Körper, ob, wie und wann das Kind zur Welt kommt. Das grundlegendste Menschenrecht ist, von einer Mutter ausgetragen und geboren zu werden! Dazu gehört untrennbar auch das Recht, in Würde zu sterben.

Es sind bei weitem nicht alle Wirkungen des mütterlichen Körpers und seiner Abläufe sowie der Lebensführung der werdenden Mutter (Epigenetik) auf das Kind erforscht. Alle diese Wirkungen sind für das Kind existentiell und gehören zusammen. Das Fehlen eines dieser „Bausteine“ verursacht Schäden am Kind. Es ist zu erwarten, dass während der gesamten Zeit, die der Fötus in der „künstlichen Gebärmutter“ verbringt, auch während seiner Entnahme und danach Tests durchgeführt werden. Dabei kann die Maschine nur nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ weiterentwickelt werden. Niemand kann die Qual des Kindes dabei messen.

Es ist bekannt, dass Kinder, die mittels Reproduktionsmedizin Welt kommen, signifikant mehr gesundheitliche Probleme haben. https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-09/kuenstliche-befruchtung-zeugung-kinderwunsch-fortpflanzung-kinder-gesundheit
Die Natur mit ihrer Cryptic Female Choice beendet eine Schwangerschaft nicht umsonst häufig vorzeitig. Ärzte können Schäden weder voraussagen, noch kennen sie ihre Patientinnen und deren Verfassung gut genug, um die Entscheidung für diese Methode treffen zu können. Sie werden sich selbst vertraglich absichern. Alles andere wird auf Treu und Glauben ablaufen. Ein durch solche Menschenexperimente geschädigtes Kind wird lebenslang Medikamente und Hilfsmittel brauchen, ohne jede Aussicht auf Heilung.

Gesellschaftliche Auswirkungen

Abgesehen von den erheblichen gesundheitlichen Risiken wird die Zulassung der sog. künstlichen Gebärmutter ebenso unkontrollierbare gesellschaftliche Auswirkungen haben.

Es ist vorhersehbar, dass versucht werden wird, immer jüngere Föten oder gar Embryos künstlich aufzuziehen. Die Lücke, die bisher zwischen künstlicher Befruchtung und dem Brutkasten besteht – künftig vielleicht der „künstlichen Gebärmutter“ mit einem Fötus darin – kann dann geschlossen werden. Die Mutter wird so auf das Ei reduziert. Die willkürliche Verabschiedung von der Female Choice macht Männer auch von Frauen unabhängig und das Kind zum Design-Objekt. Die Menschenzucht wäre damit perfektioniert. Dieser Eingriff in die Evolution und seine gesellschaftlichen Folgen sind nicht zu überblicken und daher eine inhumane Verantwortungslosigkeit. Diese Risiken zu verharmlosen oder zu leugnen ist Größenwahn.

Schon jetzt kontrollieren Teile der Wirtschaft die Politik. Die Technologie der „künstlichen Gebärmutter“ wird zu einer Machtverschiebung führen. Siehe nächster Tab „Berechtigte Angst vor Hoch-Risiko-Forschung“.

Fragwürdiger „Lebensschutz“

Den sog. Lebensschützern liefert die sog. künstliche Gebärmutter ein neues Argument: Abtreibung sei nun zu verbieten, weil das Kind ja auch außerhalb des Körpers weiterwachsen könne. Auch würde die Mutter im Falle einer Frühstgeburt nicht mehr mitreden dürfen. Aus einer Option, die die „künstliche Gebärmutter“ scheinbar anbietet, würde dann Zwang.
Eine Frau, die eine Abtreibung wünscht, würde dann gezwungen, sich einer riskanten Bauchoperation unterziehen, die eine Kaiserschnitt-Narbe hinterließe und mit Risiken für eine spätere Schwangerschaft behaftet wäre. Sie müsste damit leben, dass ihr Kind gegen ihren Willen gezüchtet würde und von fremden Eltern großgezogen wird. Wie es dem Kind damit ginge, ist dabei „egal“. Es ist auch vorhersehbar, dass daher wieder mehr heimliche, riskante Abtreibungsversuche unternommen würden.

Kriminelle Energien entfesseln

Ist diese von ihrem Wesen her sowieso schon missbrauchende Technologie (vorgeburtlicher Missbrauch) erst einmal in der Welt, werden Kriminelle sie übernehmen, denn der Markt verspricht exorbitante Gewinne. Schwangeren könnten die Babys aus dem Leib gerissen werden, um reichen Kinderlosen zu einem Kind zu verhelfen, so wie es heute schon beim illegalen Organhandel passiert. Jeder Päderast könnte sich so sein Kind selbst generieren, ob es gesund ist oder nicht, wäre dann auch „egal“. Frauen könnten engagiert werden, ihren kleinen Embryo gegen Geld herzugeben, was die Leihmutterschaft attraktiver und noch lukrativer macht mit noch mehr Schwangerschaften in immer kürzerer Zeit. Das „falsche“ Geschlecht kann dann einfach im Müll entsorgt werden. Schließlich könnten selbst die unbefruchteten Eier der Frau gewaltsam entrissen und/oder verkauft werden.

Die Überbevölkerung auf der Erde geht bereits auf das Konto der gewaltsamen Aushebelung der Female Choice durch die unnatürliche, patriarchale Lebensweise. Die Reproduktionsmedizin führte in vielen Ländern zu Frauenmangel durch vorgeburtlichen Gynozid. Die „künstliche Gebärmutter“ kann dem weiter Vorschub leisten.

Die Reproduktionsmedizin treibt die Abschaffung der Mutter weiter voran und stilisiert sich als Wohltäter. Die Normalität der totalen Technisierung des Körpers wird in Salami-Taktik in die Köpfe implementiert. Eine Welt ohne Mütter macht dem Patriarchat den Weg frei.
Die misogyne Ausbeutung des Frauenkörpers wird mit der „künstlichen Gebärmutter“ nicht überwunden, sondern weiter verschärft. Das bevorstehende Leid der betroffenen Menschenkinder ist unermesslich.

Lebende Mäuse von der Befruchtung an

Im März 2021 präsentierten ForscherInnen vom Weizmann Institute of Science in Israel im Nature-Magazine lebende Mäuse, die in einer künstlichen Umgebung von der Befruchtung an gezüchtet wurden. Die New York Times berichtet weiter:

„Aber die Arbeit könnte schließlich über Mäuse hinausgehen. Zwei weitere Veröffentlichungen, die am Mittwoch in Nature veröffentlicht wurden, berichten über Versuche, die auf diese Weise in die Nähe von frühen menschlichen Embryonen kommen. Natürlich, sagte Dr. Meissner, ist die Erzeugung menschlicher Embryonen noch Jahre entfernt – wenn es überhaupt erlaubt ist. Derzeit sehen Wissenschaftler im Allgemeinen davon ab, menschliche Embryonen über 14 Tage nach der Befruchtung hinaus zu untersuchen.“ (Übersetzt aus: https://www.nytimes.com/2021/03/17/health/mice-artificial-uterus.html)

Lebende Lämmer ab dem 105. Trächtigkeitstag (Beschränkung aufgrund des Tierschutzgesetzes)

2017 wurde das sog. BioBag System des Teams um Alan W. Flake vom Children’s Hospital in Philadelphia in der Presse mit bereits fertigen, lebenden Lämmern präsentiert.

„Wir haben 5 Föten von 105 bis 108 Trächtigkeitstagen 25–28 Tage lang und 3 Föten von 115 bis 120 Trächtigkeitstagen 20–28 Tage lang untersucht. Die längsten Läufe wurden nach 28 Tagen aufgrund von Einschränkungen des Tierprotokolls und nicht aufgrund von Instabilität beendet, was darauf hindeutet, dass die Unterstützung dieser frühen Föten über 4 Wochen hinaus beibehalten werden könnte.“ (Übersetzt aus: https://www.nature.com/articles/ncomms15112)
This file is licensed under the Creative Commons Attribution 4.0 International license.

Bild: Partridge, E., Davey, M., Hornick, M. et al. An extra-uterine system to physiologically support the extreme premature lamb. Nat Commun 8, 15112 (2017). https://doi.org/10.1038/ncomms15112. Creative Commons Attribution 4.0 International license.

Der rettende Strohhalm? Alles umfassend durchdacht?


S
o sehr das Anliegen nachvollziehbar wäre, ergeben sich bei genauerer Betrachtung ethische Fragen und Zweifel. Unter Vorspiegelung, das Leid von Eltern lindern zu wollen, wird auf Kosten unschuldiger Kinder geforscht. Anstelle Probleme zu lösen, wird neues Leid geschaffen.
Das Technikprojekt „künstliche Gebärmutter“ gaukelt leidenden Menschen einen rettenden Strohhalm vor. Das ist zynisch!
Leider ließ sich die Politik von Lobbyisten überzeugen und verschwendet Millionen von Steuergeldern dafür. Ethikräte, die solches durchwinken, legimitieren ein Verbrechen an der Menschheit.
Auf der Facebook-Seite des Máxima Medisch Centrum gab es anscheinend nur Applaus für das Projekt. Eine Antwort darauf, ob berücksichtigt worden sei, was es mit der Bindung von Mutter und Kind mache, wenn sich das Baby wochenlang in einer künstlichen Gebärmutter befände, und welche psychischen Folgen es in späterem Alter gäbe, wenn das Kind wochenlang von einem unnatürlichen Uterus umgeben sei, wurde vom Máxima Medisch Centrum knapp beantwortet: „Ja, das wurde berücksichtigt.“

Weiterlesen „Petition: Keine weiteren EU-Gelder für die Entwicklung der sog. künstlichen Gebärmutter“

Die Rhetorik des Patriarchats

Dieses Poster wurde von https://www.klimafakten.de/ zur Weiterverbreitung zur Verfügung gestellt. Es zeigt die wesentlichen Maschen patriarchaler Rhetorik, die von Klimawandel- und Corona-Leugnern, Aluhutträgern, Großinquisitoren der Kirche und anderer Extremisten aller Art gefahren wird, insbesondere auch von Maskulisten bzw. Vaterrechtlern, Transaktivisten, Gender-Feministinnen. Besonders beliebt ist die Ad-hominem-Attacke „Nazikeule„, die ein entlarvender Widerspruch in sich selbst ist. Denn wer versucht, andere mundtot zu machen, bedient sich selbst der Nazi-Methoden. Siehe dazu auch zu „Reductio ad Hitlerum“ auf https://ad.hominem.info/.
Die Patriarchatsforschung wird häufig auch mittels Strohmann-Argumentation auf Hitler reduziert. Prominentestes Opfer war die Archäologin Marija Gimbutas, deren Kurgan-These als rassistisch dargestellt, und die als „Ghostwriter des Führers“ tituliert wurde. Sie wurde inzwischen von der interdisziplinär arbeitenden Archäologie und Genetik rehabilitiert, auch wenn es ewig Gestrige gibt, die mit obiger Rhetorik weiter an ihrer Diskreditierung arbeiten [1] [2].
Eines sollte klar sein: überführte Täter oder Gruppen von Tätern zu benennen, ist kein Rassismus. Daher ist auch Feminismus niemals rassistisch, wenn die Vaterschaft als Institution und bestimmte Männer auf der Anklagebank sitzen. Das Patriarchat ist ein Entführungsverbrechen.

Oxytocinmangel – ein Beschleuniger des Patriarchats (rebloggt)

Matrifokale Gegenwart

Der Entwurf einer Betrachtung zu der Frage und Dauerbrenner: Wie entstand das Patriarchat?

Hierbei handelt es sich um hypothetische Überlegungen von mir der möglichen Zusammenhänge im Entstehen der, seit min. achttausend Jahren expandierenden, Patriarchose.
Wir gehen ja heute von Klimaveränderungen aus, die als eines der Triggerereignisse der patriarchalen Strukturen gewesen sein können und eine Entwicklung in Gang setzte, die das reine Naturgeschehen in dem die Mensch lebte, in eine androzentrierte Herrschaftsgesellschaft umwandelte. Und parallel dazu gilt als logischer Initialfunke das Halten und Züchten von Großtieren, die damit zu Nutzvieh wurden. Damit nahm der soziale Pardigmenwechsel, der sich kulturell implementierten Menschheit seinen Lauf. Das bisherige subsistente Ökoleben wurde, über einen langen Zeitraum zwar, diversen Androkraten unterworfen und sukzessive nahmen Formen von Privateigentum zu, das nun bereits in männlicher Hand lag. Die gravierendste Veränderung – die vom matrifokalen (friedfertigen) Mann zum patriarchalen Aggressor – ging mit einer sich immer mehr ausbreitenden Gewaltkultur…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.406 weitere Wörter

Der praktizierte Gegensatz zu der uns angeborenen Matrifokalität… (rebloggt)

Matrifokale Gegenwart

 …in unserer patriarchösen Vergangenheit war seit den ersten (Stadt)Staatenbildungen und Reichsgründungen sowie deren Vervollkommnung in der Antike, die patrilokale Großfamilie bzw. die Hausgemeinschaft unter dem Dach eines Herren Gang und Gäbe, von der Hofhaltung der Herrscher und der Tempelwirtschaft der Priesterfürsten noch mal ganz abgesehen.

Die uns eher vertraute Kleinversion die Kern- oder Kleinfamilie, bestehend aus Vater-Mutter-Kind, als gesellschaftlicher Standard, ist als Form des Zusammenlebens allerdings erst ein paar Jahrzehnte alt. Die fast schon explosionsartige Ausbreitung der funktionellen Kleinfamilie ist, nach der bereits bürgerlichen Familienstruktur, u.a. ein Nebenprodukt der Industrialisierung sowie der modernen Wirtschaft.

Allerdings geht die Zergliederung der, nur scheinbar kompakten und einheitlich agierenden Gesellschaft, immer noch weiter. Auch die Kleinfamilie scheint nämlich letztlich für die Anforderungen der Wirtschaft nicht flexibel genug. Die zu einer Gesellschaft dazu gehörigen Kinder hemmen die Flexibilität der Erwachsenen. Sie wachsen in den Kleinfamilien und verschiedenen aushäusigen Einrichtungen auf und brauchen bis zum…

Ursprünglichen Post anzeigen 960 weitere Wörter

Jagdfieber (rebloggt)

Stephanie Gogolin bezieht sich hier auf meinen Artikel „Zum Sammeln geboren

Matrifokale Gegenwart

… hier möchte ich an den hervorragenden Artikel von Gabriele Uhlmann anknüpfen, den ich unten bereits verlinkte, und damit den angeblich von Natur aus jagenden Menschen(Mann) der, als Wildbeuterin sammelnden MenscheFrau gegenüberstellen…

Die Sammlerin und der Mythos vom angeborenen Jagdtrieb des Menschenmannes

Der Jägersmann, der die in der Höhle hockende Frau und die Kinder mit seiner Jagdbeute ernährt, ist eines der Narrative, die nicht tot zu kriegen sind. Mit anderen Worten, wir haben hier eine der patriarchösen Mythen, deren es mehr als genug gibt. Bildlich wird in typischer Weise diese Mythe als ein aufrechter, mit Jagdwaffen ausgestatteter Mann, dargestellt. Eine Vorstellung, die so oft durch Jahrhunderte hindurch wiederholt wurde, dass sie sich allgemein einprägte und bisher einfach kaum hinterfragt wurde: Der frühe Steinzeitmann als der Prototyp des agilen Jägers, allein oder in Gruppe.

Die (bereits Waffen unterstützte) Jagd als solche, ist bestimmt nie ein Nahrungsbeschaffungsmuss für das Menschenfrauenkollektiv gewesen. Mag…

Ursprünglichen Post anzeigen 731 weitere Wörter

Das Menschenkind braucht keine Eltern (rebloggt)

Matrifokale Gegenwart

…ein Kommentar zu dem Begriff Elternschaft:
Was wir imho dringend brauchen, ist eine genauere Betrachtung der Begriffe Eltern, Elternschaft, Elternpaar, Elternarbeit usw.
Eltern ist, genau wieFamilie, im heutigen Sprachgebrauch der patriarchös getaktenen Gesellschaft ein Selbst-, ein Durchläufer…
kaum jemand hinterfragt die tiefere Bedeutung und die Herkunft des Begriffes Eltern. Unter Eltern verstehen wir das idealisierte Bild einer patriarchal induzierten Allianz von einem Mann/Vater mit einer Mutter und ihrem Kind!
Die Eltern sind ein Pluralbegriff, für den es eigentlich kein wirkliches Singular gibt (man experimentiert mit das Elter). Die Eltern sind als Paar angelegt. Aber tagtäglich trennen sich Elternpaare, und seit das zur gesellschaftlich anerkannten Norm geworden ist, wird verzweifelt daran gebastelt das Elternpaar als gesellschaftlichen Wert zu erhalten. Auch wenn die beiden beteiligten Personen, ansonsten keine Einheit mehr bilden, in Bezug auf das Kind haben diese Beiden, auch gegen alle praktische Vernunft, „an…

Ursprünglichen Post anzeigen 225 weitere Wörter

Warum haben Männer Angst (rebloggt)

Perlenmutter's Blog

Männer brauchen eine liebevolle Mutter. Männer, die ihre Mutter lieben, werden im Patriarchat als gestört abgewertet, als „Muttersöhnchen“.  Das macht ihnen Angst. Frauen wollen liebevolle Mütter sein. Wenn sie Kinder geboren haben, können sie dieses Bedürfnis ausleben.

Liebhaber von Frauen sind Söhne von Müttern. Mutterliebe ist Agape, sexuelle Beziehungen leben den Eros. Söhne brauchen liebevolle Mütter und Söhne brauchen erotische Liebhaberinnen. Das sind zwei verschiedene Frauen.

Frauen brauchen Liebhaber und auch eine liebevolle Mutter. Frauen sind auch Mütter.

Vaterschaft ist ein nicht artgerechtes Konstrukt. Männer sind besser Liebhaber und/oder Söhne, als Väter. Männer sind Brüder, Onkel. Anderes macht Männern Angst.

Angst fressen Seele auf.

Ursprünglichen Post anzeigen

Ist das Aufzeigen der Wahrheit übergriffig? (rebloggt)

Vieles von dem, was sie schreibt, kommt mir sehr bekannt vor.

Suedelbien

Oder: Ist Verdrängung heilsam?

Ich werde des öfteren mit dem Hinweis konfrontiert, dass das Mitteilen und Zeigen unangenehmer, harter bis zu grausamer Fakten, also der Wahrheit, ein Übergriff auf andere ist, um diese zu demütigen, bloßzustellen oder vorzuführen. In meiner grauen Blogvorzeit habe ich einen Artikel über übergriffige Menschen geschrieben, den leite ich mit folgenden Worten ein: „Übergriffige Menschen sehen alles, was sie tun, als richtig an. Das was für sie gilt, gilt auch für alle anderen. Ihre Überzeugungen, Standpunkte und Verhaltensmuster sind die einzig richtigen.“ Damit meine ich aber nicht Menschen, die Wahrheiten erkannt haben, weil sie sich jahrelang in Selbstreflexion geübt haben, sondern solche, die in ihren rigiden Verhaltensmustern und Überzeugungen agieren und darin stecken geblieben sind. Solche, die unumstößlich überzeugt sind von ihren Ansichten und diese deshalb anderen Menschen überstülpen wollen. Derzeit ist das sehr schön zu erkennen bei der Vorgehensweise der patriarchalen Väterrechtler, aber…

Ursprünglichen Post anzeigen 841 weitere Wörter