Über Wohltätigkeit/Charity

Die Instrumentalisierung unserer angeborenen Moralität ist eine perfide Praktik des Patriarchats. So werden die Härten des Patriarchats halbwegs abgefangen, aber freilich immer ohne das die Härten erst produzierende Patriarchat infrage zu stellen. Patriarchat muss immer noch „grade so auszuhalten sein“. Deshalb gibt es dafür Orden.

BUCHTIPP: Der Mensch, der Bonobo und die Zehn Gebote – von Frans de Waal

Gewalt ist die Voraussetzung des Patriarchats, also der Vaterschaft

Hinter jedem Vater steht die Gewalt des Gesetzes, deshalb kann er sich ausruhen und sich als „guter Vater“ stilisieren. Aber wenn er trotzdem zuschlägt, wird das häufig vom Staat geduldet, wie wir wissen. Ohne Gewalt kein Patriarchat, und das ist gewollt. Allein die Möglichkeit, dass ein Vater zuschlagen, vergewaltigen, erpressen oder morden kann, weil Mutter und Kind ihm ausgeliefert sind, diszipliniert Mütter und Kinder. Allein die Möglichkeit ist also schon Gewalt, die sich aus dem Entführungscharakter des Patriarchats erklärt. Das Patriarchat ist seit seiner Entstehung ein fortgesetztes Entführungsverbrechen, das sich über das kollektive Stockholm-Syndrom perpetuiert.

Von der ewigen Liebe

„Je mehr sich der Körperduft des Mannes von ihrem eigenen unterscheidet, desto attraktiver erscheint er ihnen. So sorgen Frauen für einen gut durchmischten Genpool, der den Nachwuchs mit einem stabileren Immunsystem und damit besserer Gesundheit ausstattet. (…) Während der Schwangerschaft ändert sich die Geruchspräferenz einer Frau. Zur Aufzucht der Kinder verlässt sie sich eher auf Männer mit ähnlichem Körpergeruch, also die eigene Familie.“ (Quelle: Hatt/Dee 2019)

Ursache ist unsere angeborene Matrifokalität. Eine Frau, die sich lebenslang an einen Mann bindet, sucht in Wahrheit einen Bruder. Patriarchal erzeugtes Problem: Er verlangt lebenslang Sex.

Es beruht auch auf Gegenseitigkeit: https://www.sueddeutsche.de/leben/studie-ueber-geschwister-schwestern-machen-gluecklich-1.50910