Gibt es menschliche Rassen? Von Zeugung, Erziehung, Zucht und Züchtigung.*

Das Interview von Felix Hütten von der Süddeutschen Zeitung Online „‚Wir waren alle mal schwarz'“ mit dem Untertitel „Der Zoologe Martin Fischer und der Paläogenetiker Johannes Krause erklären, wieso es keine menschlichen ‚Rassen‘ gibt – und warum die Angst vor einer ‚Überfremdung‘ falsch ist“ (vom 24.11.2019) war Anlass, mich in einem Sozialen Medium zu diesem brisanten Thema zu äußern. Erstaunlicherweise gab es diesmal keinen Shitstorm, keine negativen Reaktion oder nur Lach- oder Wut-Smilies, wie ich es sonst gewohnt bin. Es gab gar keine Reaktionen; hatte ich die Leute schlichtweg sprachlos gemacht?

Was ich geschrieben hatte: „Natürlich haben wir unterschiedliche Gene, die Afrikaner haben keinen Neanderthaler-Anteil, den Europäern fehlt das Denisova-Gen. Den Männern fehlen ca. 1000 Gene auf dem Y-Chromosom, usw. usw..
Aber das ist auch egal, denn wir teilen dasselbe angeborene Sozialverhalten, die MATRIFOKALITÄT. Das hat in der Urgeschichte dafür gesorgt, dass wir uns friedlich vermischten! Denn Matrifokalität macht neugierig auf Menschen mit anderen Genen, das ist evolutionär durch die sexuelle Selektion (Darwin),
auch Female Choice genannt, abgesichert und dient auf natürliche Weise der Gesunderhaltung des Genpools.
RASSEN beschreiben keine natürlichen Unterschiede, sondern sind ZUCHTMERKMALE. Aber leider auch wir Menschen haben inzwischen Rassen, und zwar seit ca. 8000 Jahren, es sind die patrilinearen STÄMME: Erst durch das gewaltsam installierte PATRIARCHAT kam die Idee der Rasse auf. Und zwar in dem Moment, wo Männer in der Steppe begannen Tiere zu züchten, indem sie weibliche Tiere festbanden und zuließen, dass ausgesuchte männliche Tiere sie vergewaltigten. Damit produzierten sie eine Überbevölkerung der Tiere, wodurch sie zu Kapitalisten wurden (Caput=Kopf), und auch der Menschheit, die sie versklavten:
Dieses viehnomadische Vorbild wenden Männer bis heute an, gestützt von viehnomadischen Vater-Religionen, in dem noch der Großvater Einfluss auf die genetische Zusammensetzung seiner Enkelkinder nimmt, indem er seine Tochter zwangsverheiratet, oder sie so erzieht (das Wort Erziehung stammt von Zucht ab), dass sie „freiwillig“ nach seinem Willen handelt. Die Töchter haben sich wählen zu lassen, von Söhnen anderer Männer, die „standesgemäß“ sind. Dies alles ist menschliche Zucht, die zu Stämmen führte. Die Rassenlehre treibt das Patriarchat natürlich auf die Spitze, indem bewusst nur innerhalb der Ethnie/des Stammes geheiratet werden darf.
Wenn wir uns ansehen, wie das Patriarchat entstanden ist (siehe Marburger Vortrag unten), dann ist es nachvollziehbar, dass Menschen panische Angst vor Einwanderung haben. Denn in der Zeit der Entstehung des Patriarchats war das immer mit Mord und Totschlag zum Zwecke der Vergewaltigung und Entführung der Frauen verbunden (wiss. Nachweise im Vortrag). Diese Angst sitzt tief, vermutlich ist sie epigenetisch verankert worden.
Aber die Angst ist auch immer noch nicht völlig unberechtigt, weil immer noch überwiegend Männer einwandern, und zwar aus Ländern mit einer extrem frauenfeindlichen Mentalität.
Unsere feministischen Errungenschaften werden plötzlich wieder infrage gestellt, wenn z.B. Schulleiter Mädchen verbieten, Röcke zu tragen, damit sie die männlichen Mitschüler nicht reizen, oder wenn das Kopftuch bei Kindern erlaubt bleibt und das Gesetz sogar Polygamie zulässt. Dazu kommt der patriarchale Backlash aus den eigenen Reihen: Politikerinnen, die Gesetze verabschieden, die alleinerziehende Mütter und deren Kinder aushungern und auch an den Kindsvater fesseln, selbst, wenn er gewalttätig ist oder keinen Cent bezahlt. Alles Gesetze, die sicherlich auch bei den eingebürgerten Migranten Applaus bekommen, und daher zunehmend unterstützt werden.
Das zu kritisieren ist kein Rassismus, sondern radikale Patriarchatskritik. Einwanderung kann bereichern, aber auch genau das Gegenteil bewirken, denn Menschen egal welcher Couleur sind im Patriarchat Träger von Ideologien. Das mussten die Indianer erleben, aber auch die europäische Bevölkerung, die Amerika überrollte und die schon Jahrtausende zuvor selbst mit der Patriarchose infiziert wurde. Das mussten sogar die Menschen der heute arabischen Welt erleben, denn auch sie waren einmal nicht patriarchal.“

Zu diesem Statement postete ich meinen auf meiner Homepage veröffentlichten Vortrag „Explosion und Expansion. Wie Vatermacht die Welt unterjocht.“ sowie den schon länger auf der WAHRSCHEINKONTROLLE verlinkten Artikel „Gibt es menschliche Rassen“ der FAZ.

Erst nach einem Tag machte eine gewisse „Bibi Blacksberg“ ein Herzchen unter den Post. Dann weiter Schweigen. Des Rätsels Lösung war, dass mein Kommentar verborgen, also von der Süddeutschen Zeitung zensiert wurde.

Rassismus und Diskriminierung hat viele offensichtliche Gesichter und das muss hier nicht wiederholt werden. Aber wir müssen den Rassisten den Wind aus den Segeln nehmen, denn deren Haltung und Argumentation ist menschenverachtend und basiert auf falschen evolutionären Annahmen. Die Female choice ist Rassisten gänzlich unbekannt. Es ist erfreulich, dass sich Wissenschaftler zu der fatalen Idee der Rasse äußern.
Mir fällt aber auf, dass keinem Wissenschaftler wirklich bewusst ist, dass wir Menschen uns selber züchten. Nicht nur Nazis wollen Menschen züchten. Ganz normale Bürger beteiligen sich sogar aktiv daran, ohne es zu wollen: Weiterlesen „Gibt es menschliche Rassen? Von Zeugung, Erziehung, Zucht und Züchtigung.*“

Nazikeule Mutterkult – Wie mit Halbwissen Mütter mundtot gemacht werden und was dagegen hilft

Eine Mutter muss sich heute entschuldigen, wenn sie ihrem Kind oberste Priorität einräumt. Es wird erwartet, dass sie möglichst vollzeitig berufstätig ist, sich selbst versorgt und dem Kind lediglich sog. „Quality time“ widmet. „Kinder brauchen ihre Mutter“, das ist ein Satz, für den sich jede schämen muss, sie bekommt aus allen Lagern Gegenwind, von Feministinnen, Maskulisten und von der Politik. „Kinder brauchen ihren Vater“ ist dagegen ein Satz, der allgemeine Anerkennung findet, wieder von Feministinnen, Maskulisten und von der Politik. Möglich ist das, weil die 8000 Jahre alte Vater-Ideologie im Patriarchat Konsens ist.
Besonders bizarr wird es, wenn sich ausgerechnet ein Kirchenfürst einmischt und für Mütter Partei ergreift. Der wegen diverser Vergehen aus dem Amt geschiedene Bischof Mixa sagte sinngemäß:

Wer mit staatlicher Förderung Mütter dazu verleitet, ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, degradiert die Frau zur Gebärmaschine.

Der Satz, der für sich gesehen, aus patriarchatskritischer Sicht völlig richtig ist, wird im Munde eines Priesters zur unerträglichen Heuchelei, die wieder gegen Mütter ausgeschlachtet werden kann. Er spielt die Rolle des Anwalts des Teufels.  Es waren ja Tempel und Kirche selbst, die den Vater zum Schöpfer erhoben und seitdem Mutter Natur als Nährboden seines Samen hinstellen, und das nicht einmal nur im Alten Testament. So lesen wir in Matthäus 13:38 als Jesus-Wort:

„der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen;“ (Quelle: Bibleserver.com)

Dieses Denken liegt dem väterlichen Besitzdenken zugrunde, das bis heute in den Gesetzen seinen ungesagten Niederschlag findet und das besonders in den Staaten, die das Haager Kindesentführungsübereinkommen nicht unterzeichnet haben, offen ausgesprochen und gelebt wird. Eine Reform im Gesetz bedeutet aber nicht automatisch, dass sich die Mentalität in der Bevölkerung geändert hat. Tatsächlich haben wir einen ausgeprägten Vaterkult, im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, im Namen aller Götter. Es ist die Religion, die den Vater heiligt, und damit dem Patriarchat die ideologische Basis verpasst.
Wir wissen es längst besser: Sperma beinhaltet keine kleinen Menschen, es ist lediglich menschlicher Pollen und kein Same. Weder Kind noch Frau gehören dem Mann. Kinder sind Fleisch und Blut ihrer Mutter. Sie geben ihren Kindern von Natur aus mehr als Väter und sie geben mehr als ihren Körper. Von Natur aus sind sie entsprechend ausgestattet. Allerdings hat das Patriarchat alles dafür getan, dass Mütter sich heute kaum noch darüber bewusst sind und leider sind viele Mütter von den patriarchalen Verhältnissen so traumatisiert oder verblendet, dass sie einen ungünstigen Einfluss auf ihre Kinder ausüben können.

Als wichtigste Bindungsperson bleibt die Mutter die erste Anlaufstelle für ihre Kinder. Das ist keine Frage der Besitzverhältnisse, sondern eine evolutionäre Notwendigkeit, die das Leben auf und von der Erde sicherstellt. Die Sehnsucht nach der Mutter ist Kindern angeboren. Jeder noch so gut meinende Vater kennt diese schon magisch anmutende Verbindung, die meist auch dann besteht, wenn die Mutter das Kind vernachlässigt, und die vor allem Vaterrechtlern ein Dorn im Auge ist. Sie unterstellen Müttern Besitzdenken oder Manipulation des Kindes und projizieren doch nur selbst das patriarchale Besitzdenken auf sie.
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