inks: Das verlorene Schaf (Der gute Hirte), Willi Langbein, 1930 (Kirche Allermöhe) rechts: Raub der Sabinerinnen, Albrecht Dürer, 1495 (Ausschnitt)

Das Patriarchat. Definition, Geschichte und Symptome

Merkmal und Gemeinsamkeit aller Patriarchate ist das Vaterrecht. Darüber hinaus unterscheiden sich die Gesellschaften in der Ausgestaltung der Gesetze, des Zusammenlebens, der Kultur und des Wirtschaftens.

Wie es der Begriff „Patriarchat“, der wörtlich übersetzt „Herrschaft der Väter“ bedeutet, bereits anklingen lässt, haben wir es einerseits mit Herrschern und Beherrschten zu tun, mit Unterdrückern und Unterdrückten, Tätern und Opfern. Andererseits stehen nicht Männer im Fokus, sondern explizit Väter.

Ein Mann, der einer Familie aus einer oder mehreren Ehefrauen und deren ehelichen Kindern vorsteht bzw. über sie als sein Eigentum bestimmt, wird als Patriarch bezeichnet. Daher kommt es verbreitet zu der Ansicht, dass wir in Europa nicht mehr im Patriarchat leben. In Deutschland gibt es jedoch ein dezidiertes Vaterrecht, das im Grundgesetz verankert ist. Ehe und Familie, also die Orte der Ausübung des Vaterrechts, sind sogar besonders geschützt.
Das Patriarchat wird weltweit sowohl gewaltsam als auch mit rechtsstaatlichen Mitteln (den Gewalten) aufrecht erhalten.

Das Patriarchat ist nicht das, was die meisten glauben.

Daher ist es auch nicht zuende, wie es heute oft behauptet wird, ganz im Gegenteil, es verschärft sich immer weiter. Warum also herrschen Väter, und warum hören sie nicht einfach auf damit, obwohl es bei Männern
wie Frauen und auf unserem Planeten großen Schaden anrichtet? Warum sind Frauen weiter benachteiligt, auch wenn sie als emanzipiert gelten?

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Das Patriarchat ist NICHT unser angeborenes Sozialverhalten, sondern ein Entführungsverbrechen.

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