Gibt es menschliche Rassen? Von Zeugung, Erziehung, Zucht und Züchtigung.*

Das Interview von Felix Hütten von der Süddeutschen Zeitung Online „‚Wir waren alle mal schwarz'“ mit dem Untertitel „Der Zoologe Martin Fischer und der Paläogenetiker Johannes Krause erklären, wieso es keine menschlichen ‚Rassen‘ gibt – und warum die Angst vor einer ‚Überfremdung‘ falsch ist“ (vom 24.11.2019) war Anlass, mich in einem Sozialen Medium zu diesem brisanten Thema zu äußern. Erstaunlicherweise gab es diesmal keinen Shitstorm, keine negativen Reaktion oder nur Lach- oder Wut-Smilies, wie ich es sonst gewohnt bin. Es gab gar keine Reaktionen; hatte ich die Leute schlichtweg sprachlos gemacht?

Was ich geschrieben hatte: „Natürlich haben wir unterschiedliche Gene, die Afrikaner haben keinen Neanderthaler-Anteil, den Europäern fehlt das Denisova-Gen. Den Männern fehlen ca. 1000 Gene auf dem Y-Chromosom, usw. usw..
Aber das ist auch egal, denn wir teilen dasselbe angeborene Sozialverhalten, die MATRIFOKALITÄT. Das hat in der Urgeschichte dafür gesorgt, dass wir uns friedlich vermischten! Denn Matrifokalität macht neugierig auf Menschen mit anderen Genen, das ist evolutionär durch die sexuelle Selektion (Darwin),
auch Female Choice genannt, abgesichert und dient auf natürliche Weise der Gesunderhaltung des Genpools.
RASSEN beschreiben keine natürlichen Unterschiede, sondern sind ZUCHTMERKMALE. Aber leider auch wir Menschen haben inzwischen Rassen, und zwar seit ca. 8000 Jahren, es sind die patrilinearen STÄMME: Erst durch das gewaltsam installierte PATRIARCHAT kam die Idee der Rasse auf. Und zwar in dem Moment, wo Männer in der Steppe begannen Tiere zu züchten, indem sie weibliche Tiere festbanden und zuließen, dass ausgesuchte männliche Tiere sie vergewaltigten. Damit produzierten sie eine Überbevölkerung der Tiere, wodurch sie zu Kapitalisten wurden (Caput=Kopf), und auch der Menschheit, die sie versklavten:
Dieses viehnomadische Vorbild wenden Männer bis heute an, gestützt von viehnomadischen Vater-Religionen, in dem noch der Großvater Einfluss auf die genetische Zusammensetzung seiner Enkelkinder nimmt, indem er seine Tochter zwangsverheiratet, oder sie so erzieht (das Wort Erziehung stammt von Zucht ab), dass sie „freiwillig“ nach seinem Willen handelt. Die Töchter haben sich wählen zu lassen, von Söhnen anderer Männer, die „standesgemäß“ sind. Dies alles ist menschliche Zucht, die zu Stämmen führte. Die Rassenlehre treibt das Patriarchat natürlich auf die Spitze, indem bewusst nur innerhalb der Ethnie/des Stammes geheiratet werden darf.
Wenn wir uns ansehen, wie das Patriarchat entstanden ist (siehe Marburger Vortrag unten), dann ist es nachvollziehbar, dass Menschen panische Angst vor Einwanderung haben. Denn in der Zeit der Entstehung des Patriarchats war das immer mit Mord und Totschlag zum Zwecke der Vergewaltigung und Entführung der Frauen verbunden (wiss. Nachweise im Vortrag). Diese Angst sitzt tief, vermutlich ist sie epigenetisch verankert worden.
Aber die Angst ist auch immer noch nicht völlig unberechtigt, weil immer noch überwiegend Männer einwandern, und zwar aus Ländern mit einer extrem frauenfeindlichen Mentalität.
Unsere feministischen Errungenschaften werden plötzlich wieder infrage gestellt, wenn z.B. Schulleiter Mädchen verbieten, Röcke zu tragen, damit sie die männlichen Mitschüler nicht reizen, oder wenn das Kopftuch bei Kindern erlaubt bleibt und das Gesetz sogar Polygamie zulässt. Dazu kommt der patriarchale Backlash aus den eigenen Reihen: Politikerinnen, die Gesetze verabschieden, die alleinerziehende Mütter und deren Kinder aushungern und auch an den Kindsvater fesseln, selbst, wenn er gewalttätig ist oder keinen Cent bezahlt. Alles Gesetze, die sicherlich auch bei den eingebürgerten Migranten Applaus bekommen, und daher zunehmend unterstützt werden.
Das zu kritisieren ist kein Rassismus, sondern radikale Patriarchatskritik. Einwanderung kann bereichern, aber auch genau das Gegenteil bewirken, denn Menschen egal welcher Couleur sind im Patriarchat Träger von Ideologien. Das mussten die Indianer erleben, aber auch die europäische Bevölkerung, die Amerika überrollte und die schon Jahrtausende zuvor selbst mit der Patriarchose infiziert wurde. Das mussten sogar die Menschen der heute arabischen Welt erleben, denn auch sie waren einmal nicht patriarchal.“

Zu diesem Statement postete ich meinen auf meiner Homepage veröffentlichten Vortrag „Explosion und Expansion. Wie Vatermacht die Welt unterjocht.“ sowie den schon länger auf der WAHRSCHEINKONTROLLE verlinkten Artikel „Gibt es menschliche Rassen“ der FAZ.

Erst nach einem Tag machte eine gewisse „Bibi Blacksberg“ ein Herzchen unter den Post. Dann weiter Schweigen. Des Rätsels Lösung war, dass mein Kommentar verborgen, also von der Süddeutschen Zeitung zensiert wurde.

Rassismus und Diskriminierung hat viele offensichtliche Gesichter und das muss hier nicht wiederholt werden. Aber wir müssen den Rassisten den Wind aus den Segeln nehmen, denn deren Haltung und Argumentation ist menschenverachtend und basiert auf falschen evolutionären Annahmen. Die Female choice ist Rassisten gänzlich unbekannt. Es ist erfreulich, dass sich Wissenschaftler zu der fatalen Idee der Rasse äußern.
Mir fällt aber auf, dass keinem Wissenschaftler wirklich bewusst ist, dass wir Menschen uns selber züchten. Nicht nur Nazis wollen Menschen züchten. Ganz normale Bürger beteiligen sich sogar aktiv daran, ohne es zu wollen:

  • Alle Menschen, die aus Prinzip sexuell treu sind
  • Eltern, die die Jungfräulichkeit für einen Wert halten
  • Väter und Brüder, die ihre Tochter/Schwester bewachen und ihr den Freund vorschreiben oder verbieten
  • Solche, die nicht wollen, dass ihre Tochter „irgendeinen dahergelaufenen“ Partner hat, sondern nur einen standesgemäßen
  • Eltern, die ihre Tochter ermahnen, einen reichen oder besonders intelligenten Mann zu heiraten
  • Eltern, die ihre Tochter religiös erziehen, damit sie nicht vor der Ehe Sex hat oder einen Menschen anderer Konfession heiratet
  • Eltern, die es nicht ertragen können, wenn ihre Kinder nicht so sind, wie sie sich das vorstellen
  • Eltern, die an ihren Kindern mit allen Mitteln herum erziehen
  • Ganz normale Eltern, die die Sexualität ihrer Tochter kommentieren
  • Menschen, die Reproduktionsmedizin anwenden
  • Menschen, die den Kindern den Namen des Vaters geben
  • usw. usw.

All das erinnert doch stark an die Mentalität von Tierzüchtern

Das Kind im Patriarchat ist nicht aus momentaner Zuneigung von Frau und Mann entstanden, sondern aus klarem Kalkül, es ist ein Zuchtprodukt, versehen mit dem Brandzeichen des Vaters.

Astutus
Bild: Vergewaltigung einer Stute unter der Zucht. Quelle: Wikimedia Commons, user: Sini Merikallio

Jede Einmischung in die Sexualität einer Frau ist Menschenzucht, also Rassismus. Wir müssen auch den Begriff der Vergewaltigung erweitern. Wie sollen wir es sonst nennen, wenn eine Frau, die nicht frei wählen kann, mit einem bestimmten Mann Sex haben soll und muss? Das kollektive Stockholm-Syndrom ist der Grund, warum Frauen sich das gefallen lassen.

Schon Bevölkerungspolitik ist Menschenzucht. Denn die Politik will,

  • dass Frauen mehr Kinder bekommen
  • dass Akademikerinnen mehr Kinder bekommen, als Frauen, die bildungsfern sind
  • dass Frauen ihre Kinder unbedingt von ein und demselben Vater bekommen, also Alleinerziehende züchtigt
  • dass Frauen den Vater ihrer Kinder nennen, und Kinder damit ihre Herkunft kennen sollen
  • dass nur Menschen, die Leistung abliefern, ein gutes Auskommen haben, was zu Schulpflicht, Arbeitspflicht u. a. Zwängen führt
  • usw. usw.

Frauenhäuser berichten, dass es viele Frauen gibt, die den Familiennachzug nach Deutschland nutzen, um sich hier von ihrem Ehemann zu befreien. Aber wir dürfen ihnen nicht helfen, solange sie nicht schon drei Jahre hier leben.

Für Nicht-EU-Bürgerinnen kann die Trennung von ihrem Mann wegen häuslicher Gewalt besondere Probleme bedeuten, denn häufig haben sie kein eigenständiges Aufenthaltsrecht. Hat jedoch ihre eheliche Lebensgemeinschaft mindestens drei Jahre lang rechtmäßig in Deutschland bestanden, wird ein eigenständiges, von den Voraussetzungen des Familiennachzuges unabhängiges Aufenthaltsrecht anerkannt bzw. verlängert (§ 31 Aufenthaltsgesetz).

Quelle: Niedersächisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gelichstellung, „Migrantinnen und häusliche Gewalt“

Dieses Gesetz ist rassistisch, weil es die Frau zum rechtlosen Anhängsel ihres Gatten macht. Es anerkennt nicht ihre sexuelle Freiheit, nicht ihre Menschenwürde und schützt dafür die gewalttätigen Ehemänner. Möglich ist dies, weil unser Grundgesetz die Ehe schützt und damit das Patriarchat. Unser Grundgesetz hat einen grundrassistischen Anspruch.
Unser Grundgesetz besiegelt damit auch die die Gewalt gegen Frauen. Denn nur mit Gewalt, ob gesetzlich, moralisch, psychisch oder tätlich kann eine Frau dazu gebracht werden, lebenslang beim Vater ihres/r Kindes/r zu verharren oder ihn nur über seine Vaterschaft aufzuklären. Heute kommt die Gewalt in Form der Gehirnwäsche Romantik daher oder als Gerechtigkeitsgefühl und Gleichheitsideologie. Der Status der Mutterschaft wird zur Rolle erklärt und damit der eigentlichen Vaterrolle angeglichen. Das festigt den Vater in einer Zeit, in der durch sexuelle Befreiungsversuche die Vaterschaft in Gefahr geriet. So wendet sich der Feminismus schließlich gegen die Frau.

Rassismus war nicht zuerst da. Zuerst war die Unterdrückung aller weiblichen Lebewesen da. Der Ur-Rassismus ist der Glaube, dass Frauen ihre Sexualität dem Dogma der Vaterschaft unterzuordnen haben. Und wir lernen daraus, dass es kein Patriarchat ohne Rassismus geben kann, wie es auch kein Patriarchat ohne Gewalt gibt. Nazismus ist da nur die Spitze des Eisberges!

Nicht jede ablehnende Haltung ist Rassismus. Gerade gibt es wieder gegen Alice Schwarzer einen Shitstorm in den Sozialen Medien und sie wird als Rassistin beschimpft, weil sie vor den Gefahren des, wie sie es nennt, politischen Islam warnt. Auch Sahra Wagenknecht musste sich schon schwere Vorwürfe anhören, weil sie Merkels Einwanderungspolitik kritisch kommentierte. Der Aufschrei kommt ausgerechnet aus den Reihen der Linken. All jenen Menschen ist dieser Artikel ins Tagebuch geschrieben.

Die Rassismus-Keule ist wie die Mutterkult-Keule meistens hilflose Rhetorik von Menschen, die eigentlich Gutes wollen, aber das Kind mit dem Bade ausschütten. Sie wollen, teilweise ohne es selbst zu wissen, das Patriarchat bekämpfen. Die Unwissenheit über die Entstehung des Patriarchats führt dazu, dass sich am Ende das Patriarchat immer wieder durchsetzt. Statt, dass sich Menschen über eine Sache einig werden können, zerfleischen sie sich bis aufs Blut und alles bleibt beim alten.
Es gibt leider auch viele selbsterklärte Rassismus-Gegner, die explizit nicht das Patriarchat bekämpfen wollen, sondern die Kritik ihres Patriarchats. Das Patriarchat ist, das habe ich in meinen Texten mehrfach ausgeführt, ein Entführungsverbrechen. Es ist damit auch ein Verführungsverbrechen, aber wir wissen oder merken überwiegend nicht, was mit uns Tag für Tag geschieht. Die Patriarchatskritik ist pure Selbstverteidigung, wozu auch jede Frau das Recht hat, aber sie muss fundiert sein, sonst wendet sie sich, wie oben gesehen, leicht gegen uns.
Es sollte klar werden, dass die vorschnelle Verwendung des Wortes „Rassismus“ vor dem Hintergrund und in Ausnutzung der allgemeinen Verwirrung geschieht. Verführung kann daher von allen Seiten als Propaganda eingesetzt werden und verwirrt immer weiter. Die Ursache für die Verwirrung ist ein patriarchales Denkverbot, nämlich, dass die Vaterschaft nicht zum Menschsein gehört, und die Ursache für Entführung und Verführung ist.

Ja, wir alle waren einmal schwarz. Die erste Kunst Europas, die altsteinzeitlichen Urmutterstatuetten zeigen eine dunkelhäutige, kraushaarige, steatopyge Frau. Dazu gibt es kein männliches Pendant, weil die Vaterschaft, als Urvater symbolisiert, noch unbekannt war.

Bild: Urmutter-Statuetten: Lespugue (Frankreich), 25.000 Jahre; Willendorf (Österreich), 23.000 Jahre; Grimaldi (Italien), 21.000 Jahre; Gagarino (Russland), 18.000 Jahre. Collage: Gabriele Uhlmann

Unsere afrikanischen Wurzeln hat die amerikanische Patriarchatsforscherin Lucia Chiavola Birnbaum in ihrem Buch „Dark Mother“ wunderbar ausgeführt. Diese Wurzeln schlagen sich noch in der Darstellung der Madonna nieder, deren erste europäische Darstellung in der Höhle von Brucoli auf Sizilien ebenfalls schwarz war. Auch alle Schwarzen Madonnen sind von ihr abgeleitet. Doch die Madonna zeigt sich nur mit einem Sohn. Was bedeutet das für uns Frauen? Nur Söhne haben im Patriarchat das Privileg lebenslang mit ihrer Mutter leben zu dürfen. Die uralte, evolutionär notwendige Großmutter-Mutter-Tochter-Verbindung ist gekappt. Maria mit dem Kinde ist Ausdruck dieser Zwangslage. Wo die Matrilinearität zerstört ist, ist die Mutter-Sohn-Dyade der letzte Rest natürlicher Bindung im Familienverband. Denn in der matrifokalen Sippe leben die Söhne ebenfalls lebenslang bei der Mutter, aber eben auch die Töchter!
Im Patriarchat dreht sich alles um den Vater, wir haben einen ausgeprägten Vaterkult, der seit der Bronzezeit durch den Sonnen- und Wettergott repräsentiert war. Die Verehrung der Mutter ist inzwischen viertrangig, erst nach Vater, Sohn und Heiligem Geist ist sie dran. Der Herr ist Dein Hirte, und da haben wir ihn wieder, den Viehzüchter!

* Die Mutter ist im Patriarchat nur Zeugin der Zeugung durch den Mann. Zur Wortfamilie „Zucht“ siehe die Abstammung im Vergleichenden Wörterbuch der indogermanischen Sprachen von Julius Pokorny (hrsg.)

5 Gedanken zu “Gibt es menschliche Rassen? Von Zeugung, Erziehung, Zucht und Züchtigung.*

  1. Hat dies auf Matrifokale Gegenwart rebloggt und kommentierte:
    „Zuerst war die Unterdrückung aller weiblichen Lebewesen da. Der Ur-Rassismus ist der Glaube, dass Frauen ihre Sexualität dem Dogma der Vaterschaft unterzuordnen haben. Und wir lernen daraus, dass es kein Patriarchat ohne Rassismus geben kann, wie es auch kein Patriarchat ohne Gewalt gibt. „

  2. Ein fantastischer Artikel, der unbedingt Verbreitung finden muss!

    Kleine Ergänzung zu „es sind die patrilinearen STÄMME“. Hierbei handelt es sich ja um eine Programmierung, also eine „Wahrheit“, die erst als solche empfunden werden kann (auf einer oberflächlichen neuronalen Ebene), weil sie Teil der Patriarchose ist. Den patrilinearen Stamm gibt es ja als solchen nicht. Er ist nicht vorhanden. Daher spricht mann ja vom „Glauben“, wenn es um die Gott Vater Theologien geht. Der „Glaube“ soll das intuitive Wissen des Kindes, dass es Teil der Mutter ist und, dass der männliche Mensch mit dessen Pollen die Mutter sich geschwängert für das Kind zunächst ein Fremder ist, wie alle anderen nicht über die matrilineare verbundene Menschen es sind, verdecken. D.h. bereits im Kindesalter ist eine Patriarchose notwendig, damit das Kind beispielsweise den Vertrauensverlust zur Mutter kompensieren kann, wenn es spürt, dass diese Mutter Bedürfnisse des Kindes nicht stillt, wenn es diesem Mann nicht dienlich ist (oder dem patriarchalen System als Wirtschaftskraft und das Kind verlassen MUSS). Das Kind beobachtet ja ständig. Es steht in einer Konkurrenz zu diesem Mann/System – da Mutter sich ja um beide kümmert, wie Kinder – da das Kind ja keine natürliche Bindung zu dem Mann spürt, auf dessen Brust es auch noch liegen soll, wenn es Schmerzen hat. (Diese Metapher lässt sich wunderbar von Brust auf die Kita übertragen, wenn das Kind das eben nicht will). Vater = System. Unterordnung der Mutter = Überleben des Kindes = Erhalt des Vaters/Systems.

    Diese Illusion ist meines Erachtens auch der Grundpfeiler für die inneren Machtkämpfe in den illusionären-patrilinearen Stämmen, deren Verantwortung der Mutter aufgedrückt wird bzw. ohne deren Anerkennung die Mutter nicht überleben würde oder die Kinder. Sie werden von den Frauen daher auch hochgehalten und nach aussen doppelt verteidigt, es geht also um einen rein natürlichen Prozesse bei der Aufrechterhaltung der Patriarchose: Sonst werden keine Kinder geboren und können nicht versorgt sein.

    Daher sage ich immer, dass die Deprogrammierung der Frauen der Schlüssel ist, da der Sohn ein Spiegelbild des Bewusstseins seiner Mutter wird. Je mehr sie „sein“ Vertrauen gebrochen hat, aus dem Wunsch gleichzeitig sein Überleben zu sichern, desto mehr, wird er sie verachten und sich dem Gott Vater zuwenden, was in der nächsten Generation zu weiteren Problemen führt.

    Was in der Folge zur kompletten Ausbeutung der Frau/Mutter/Natur führt, um das zu kompensieren, was Frau noch mehr dissoziieren lässt, was den Sohn noch stärker traumatisiert, was er wiederum versucht zu kompensieren über das männliche System. Bis wir an dem heutigen Punkt sind, wo Frauen sich gar die eigenen Brüste und Gebärmutter entfernen lassen, um das Leid loszuwerden und Männer über Kinder Ersatz suchen und das zur vollendeten Perversion führt. Offizieller Pädosadismus, Einkauf der Männer von Kindern mit Beistand des Vater Staates, Selbstverstümmelung der Männer, um patriarchalen Männern zu gefallen und in der Blase der zurückgebliebenen weiblichen Frauen leben zu können (Einklagen sich mit Frauen aufhalten zu können in der Umkleide, obwohl bereits separate Umkleide angeboten worden ist).

    1. Ich möchte da auch noch was ergänzen:

      Das Balzverhalten von Männern gegenüber Frauen ist sexuell intendiert in der Natur, es ist also nicht dazu gedacht eine Clanbildung zu forcieren. Wir sehen von beiden Geschlechtern ganz natürliches Verhalten verquickt mit unnatürlichen dem patriarchalen Programm entsprungenen Erwartungen. Wobei diese auf den zweiten Blick auch wiederum natürlich sind, da eine fehlende Clanstruktur zum Ableben der Menschheit führt.

      Von Natur ausgesehen ist die Frau eingebetet in ihren matrifokalen Clan (Mutter, Bruder, Schwester, Onkel und Tante mütterlichseits). Das ist eine lebenslange Verbindung. Die Männchen balzen um Frauen in der echten und nicht patriarchalen Welt, um Sex zu haben. So eine Balzsituation kann sich eine Frau nur ausliefern, wenn sie einen Clan hat, der sie schützt wenn der Balzer rabbiat wird. Ich habe z.B so meine Hündin traumatisiert zunächst, da sie beim ersten rabbiaten Angriff eines viel größeren Hundes während ihrer ersten Läufigkeit zu wenig Schutz hatte, ich also nicht schnell genug reagierte (wobei wir ja auch ein Ersatzclan sind und keine natürlicher). Später bin ich bei Balzaktionen größerer Hunde rabbiater geworden und das Problem hat sich gelöst. Diese erste Erfahrung jedoch führte zunächst dazu, dass sie zitternd und ängstlich den Umgang mit Rüden mied. Das gleiche ist es bei der Menschenfrau.

      Im patriarchalen Programm stossen Natur und Unmöglichkeit gegeneinander. Frauen wünsche sind ein Balzverhalten, welches ein Clanverhalten als Mitglied ihres Clans intendiert. D.h. der Mann soll mit ihr einen neuen Clan bilden, damit sie Clan hat. Das widerspricht natürlich dem wozu Balzverhalten gedacht. Das führt zu einem ständigen Hin- und Her. Das in seinem Mutterclan eingebetete Männchen hat kein Interesse einen neuen Clan zu bilden, die Frau eigentlich auch nicht, aber es wird zur Notwendigkeit, um überhaupt Kinder gebären zu können. Da die Verantwortung für das Gebären rein natürlich bei Mutter liegt, drängen Frauen auf die Paarbindung und erhalten damit auch das Patriarchat, aus ganz natürlichen Gründen. Die Männer haben das gleiche Problem, da sie zwar häufig im so erfundenen Clan zwar eine höhere Stellung haben, aber dort unter dem „Vater“ leiden. Auf den Wunsch der Frau zur Clanbindung reagiert dann das Männchen mit Entsprechung. Je unpatriarchaler eine Frau, desto stärker wird er wiederum an sie binden wollen und reagiert mit Aggression und Wut, wenn er sie verliert. Die Frau, die Kinder geboren hat oder sich ein Leben aufgebaut in dem sie existieren kann, hat ihre Aufgabe erfüllt und fühlt daher eine Erleichterung die patriarchale Zweckbeziehung zu verlassen. Haben die Kinder ein natürliches Verhalten zu ihr, dann hat sie ihre Aufgabe erfüllt. Männchen die ursprünglich nur dazu gedacht waren ihre Pollen/Spermien zur Verfügung zu stellen, sind dann nicht mehr notwendig (und eigentlich sich um die Kinder ihres matrilinearen Clans kümmern sollten). Die Männer, die selbst zu ihrem Mutterclan keinen Bezug mehr haben, reagieren dann aggressiv und sagen „sie hetzt die Kinder auf“. Kinder, die ja gar nicht mit ihm wirklich verwandt sind und die die Natur nicht als Kinder sieht, die von ihm versorgt werden, sondern eben vom Clan der Mutter. Das Männchen löst das Problem durch eine neue Frau und lässt dann – ganz natürlich – den Wunsch nach Besitz der alten Frau und ihrer Kinder los.

      Eine natürliche Balzsituation ist also auch nur in einer marifokalen Lebensweise möglich. Da jegliche Clanstruktur verloren wurde, ziehen sich Frauen immer weiter zurück, bis zur Geschlechtsumwandlung oder Gebärmutterentfernung. Woraufhin die Söhne der Frauen, die komplett dissoziiert sind, eben Kompensation suchen. Der grassierende männliche Narzissmus (Kinder kaufen, Frauen kaufen) ist eine Folge des patriarchalen Programms und daher auch wieder vollkommen natürlich. Denn ohne eine Mutter, die eine Clanstruktur zur Verfügung stellt, muss der Sohn das kompensieren.

      Wir sehen, dass die wenigen Paarbindungen geschlechterübergreifend deswegen funktionieren, da sie auf „Verbundenheit“ und nicht auf Sex basieren. Manchmal schaffen es die Menschen eine sichere Struktur für die Kinder zu erschaffen, die aber in der Generation danach wieder kaputt ist, aufgrund den die Kinder umgebenden Programme, denen sie sich beugen müssen, um wiederum zu überleben (Geld, Status). Wir befinden uns also immer in natürlichen Reaktionen auf patriarchale Umstände und unser Verstand passt das Programm an mit jeder Generation.

      1. Danke, liebe Nina, für beide Kommentare. Wer, wie Du, die matrilineare Sippe in ihrem Wesen voll verstanden hat, kann die sozialen Probleme im Patriarchat beinahe spielerisch erklären. Würde die Psychologie das ebenfalls integrieren, wäre das schon die halbe Miete.

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